Hampel Sportlicher Leiter, Herder zurück - Weitere vier Neue kommen

Christian Hampel
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Von Bernd Janning

Lünen. Fußball-Westfalenligist Lüner SV geht mit fünf Akteuren vom Klassenkonkurrenten FC Iserlohn in die neue Saison. Dazu kommt, nach Stand von heute, noch ein hoffnungsvolles Talent aus der A-Jugend von Rot-Weiß Ahlen.

Vor sechs Jahren wechselte Trainer Christian Hampel (Foto 1) vom Lüner SV zu den Sauerländern. Jetzt kehrt er als Sportlicher Leiter zu den Rot-Weißen zurück. Mit im „Gepäck“ hat er vier Spieler.

LSV-Torjäger Fabian Pfennigstorf bekommt mit Johannes Zottl (*4. 3. 1994) einen neuen Partner. Der beidfüßige Stürmer, 1,80 m groß, stammt aus der Regionalliga Bayern von 1860 Rosenheim und spielt seit dem 15. August 2018 für die Iserlohner. Bekannt ist seine Freundschaft mit dem Dortmunder Bundesliga-Borussen Julian Weigl. Zottl und Weigel spielten in ihrer Jugend beide in Rosenheim.

Trainer Hampel findet für den 24-Jährigen nur gute Worte: „Der bat darum, bei uns mit zu trainieren. Nach fünf Minuten war mir klar, den will ich haben. Er zeigte sich als flexibler Spieler mit dem Abschluss als „böser Waffe“, hart und gut. Er verwandelte schon drei Freistöße direkt!“

Die neue Abwehr noch dichter macht ein Trio, angefangen bei Philipp Herder (*23. 1. 1993, Foto 2). Dieser kam 2012 vom Kreisligisten TuS Niederaden zum LSV, bewährte sich in der Abwehr und stieg mit den Rot-Weißen unter Hampel als Coach in die Landesliga auf. Er ging 2015 nach Iserlohn. Jetzt ist der Lüner Junge zurück.

Sein alter und neuer Trainer: „Ein Abwehrmann für die Innenverteidigung und die Sechs. Ein Mentalitätsspieler.“

Dortmunder Jungs, das sind all die, die schon ein wenig nach Lünen riechen, sind Dominik Deppe (*25. 7. 1994, Foto 3) und Sascha Ernst (*23. 10. 1991, Foto 4). Beide spielen seit Juli 2013 für Iserlohn.

Deppe, Sechser, Rechtsverteidiger mit dem sauberen Pass, lief davor schon in der U19 für den des FC Iserlohn auf, war in der Jugend für die damaligen SF Oestrich und TSC Eintracht Dortmund aktiv.

Ernst gilt als der wohl beste Linksverteidiger der Westfalenliga, ist laufstark und technisch sehr gut. Er kommt vom damaligen SV Holzwickede, wechselte im Sommer 2012 zum Hammer SV und schloss sich dann Iserlohn an.

Aus der A-Jugend des Oberligisten Rot-Weiß Ahlen kommt Emanuel Lucau (Foto 5). Der U19-Spieler kann noch eine Saison für den ältesten Nachwuchs auflaufen. In der Westfalenliga-Jugend von RWA bestritt der Abwehrspieler diese Saison fünf Spiele, schoss ein Tor. Im Sommer 2017 war er von Nachwuchs der SG Wattenscheid nach Ahlen gekommen. In Ahlen spielte er mit em zum TuS Sinsen gewechselten Marius Speker zusammen.
Das Sextett wurde gerade vom LSV vorgestellt. In Iserlohn wird bekanntlich Hampels Nachfolger beim LSV, Mario Plechaty, neuer Coach. Hampel, zuvor schon dreimal Trainer bei den Lüner Löwen, blickt zuversichtlich nach vorn: „Wir wollen ernsthaft um den Aufstieg in die Oberliga mitspielen. Und dabei setzte ich auf charakterlich starke Typen!“ heißt das Motto, unter dem er jetzt wohl mit dem Umbau bei „seinem“ Lüner SV beginnen wird.
Das Gruppenbild zeigt (o. v.. l.) Arno Franke, Berater des Vorstandes, Christian Hampel, neuer Sportlicher Leiter, Imadat Acar, Vorsitzender der Fußballer des Lüner SV,(u. v. l.) die Neuzugänge Dominik Deppe, Johannes Zottl, Emanuel Lucau und Rückkehrer Philipp Herder.

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