Lüner SV: Vor Freude auf die neue Saison knüppelharte Arbeit - Bisher bleiben acht, kommen Sechs neu

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Von Bernd Janning
Lünen. „Jung und möglichst mit Lüner Stallgeruch!“ Nach diesem Motto stellen beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV Marc Woller und Christian Hampel als neuer Trainer und neuer Sportlicher Leiter den 23- bis 25köpfigen Kader für das neue Spieljahr 2019/20 zusammen. 14 Mann sind schon fest, wovon acht aus dem bisherigen Kader verlängerten. Sechs Neue, darunter zwei Rückkehrer, kommen bisher dazu.

Vorsitzender Imdat Acar ist zufrieden: „Wir haben schon eine starke Abwehr stehen!“ Über eine mögliche Verstärkung in der Offensive wird noch nachgedacht.

Torleute sind Daniel Dreesen (31 Jahre) und Dogus Can Acar (20). Dreesen kehrt, wie Hampel, nach sechs Jahren von Klassenkonkurrenten FC Iserlohn zurück. Acar stammt aus der eigenen Jugend, bewährte sich schon in der A-Liga-Zweiten und für die Erste in der Halle.
Dreesen gilt laut Hampel als der wohl beste Keeper der Westfalenliga, der sechsthöchsten deutsche Spielklasse. Für Hampel ist auch Sascha Ernst (27), den er von Iserlohn mitbringt, auch einer der besten Linksverteidiger dieser Klasse.
Aus Iserlohn kommen auch Verteidiger Philipp Herder (26) als weiterer LSV-Rückkehrer, Rechtsverteidiger Dominik Deppe (24) und Johannes Zottl (25), Freund des Dortmunder Bundesliga-Borussen Julian Weigel. Beide stammen aus Rosenheim. Zottl unterstützt im Angriff Fabian Pfennigstorf (30), der beruflich ein halbes Jahr pausieren musste, und sich schon mit zwei Treffern zurück meldete und verlängerte. Aus der A-Jugend des Oberligisten Rot-Weiß Ahlen kommt Emanuel Lucau (18). Der U19-Spieler kann noch eine Saison für den ältesten Nachwuchs auflaufen.
Verlängert haben auch Abwehrmann Matthias Göke (25), Kapitän Matthias Drees (25), der auch aus der eigenen Jugend stammt. Aus dieser kommt auch Angreifer Hakan Uzun (20). Dieser gab sein „Ja“ wie auch Youngster und Verteidiger Ömer Karsli (19). Ebenfalls bleiben die Abwehrleute Adjany ibeme (22) und Noel Lahr (20)
Der Vorfreude auf die aktuelle Saison steht der harte Alltag gegenüber. Am morgigen Mittwoch um 19 Uhr will der LSV mit einem Sieg beim starken Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Bövinghausen wieder das Halbfinale im Kreis-Pokal erreichen. Aufgepasst werden muss beim Gegner auf den torgefährlichen Ex-LSVer Florian Juka.
Sonntag ist um 15 Uhr die SG Finnentrop-Bamenohl in Schwansbell zu Gast. Die letzten beiden Spiele verlor der LSV beim Überraschungsdritten 1:2. Deshalb soll, wie im letzten Heimspiel gegen die SG, wieder ein 2:0 her.
Das Vorspiel um 13 Uhr bestreitet die A-Liga-Zweite (Platz 2) gegen Eving Selimiye Spor (7.). Im Kampf um den Aufstieg muss auf jeden Fall gesiegt werden, wie beim 3:1 im Hinspiel.

Tor:
Daniel Dressen (nach 6. Jahren zurück vom WL FC Iserlohn)
Dogus Can Acar (2. Mann aus der eigenen Jugend, zuletzt LSV-Zweite
Abwehr:
Dominik Deppe (vom WL FC Iserlohn)
Sascha Ernst (vom WL FC Iserlohn)
Philipp Herder (nach 6. Jahren zurück vom WL FC Iserlohn)
Adjany Ibeme im 2. Jahr, kam vom Bezirksligisten FC Roj)
Ömer Karsli (im 2. Jahr, aus der Jgd. des Hombrucher SV)
Noel Lahr (im 2. Jahr, spielte für SuS Kaiserau in der Bezirks- und SV Brackel in der Westfalenliga)
Emanuel Lucau (aus der Jgd. des Oberligisten RW Ahlen. Kann noch 1 Jahr Jgd. spielen)
Mitte:
Matthias Drees (im 9. Jahr, stammt aus der eigenen Jgd.)
Matthias Göke (im 3. Jahr)
Sturm:
Fabian Pfennigstorf (im 5. Jahr)
Hakan Uzun (im 2. Jahr, eigene Jgd.)
Johannes Zottl (vom WL FC Iserlohn)

Die Bilder zeigen (v. l.) Dominik Deppe, Johannes Zottl, Emanuel Lucau und Philipp Herder sowie Dogus Can Acar, Sascha Ernst und Daniel Dressen, präsentiert vom 2. Vorsitzenden Peter Marx, Vorstandsmitglied Arno Franke, Sportlichen Leiter Christian Hampel und Vorsitzenden Imdat Acar. Fotos LSV/Janning

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