Marc Woller neuer LSV-Trainer

Trainer-Vorstellung mit (v. r.) Vorsitzenden Imdat Acar, Coach Marc Woller, Geschäftsführer Cemil Arpaci, Vorstandsmitglied Samir Sabanovic und Pressesprecher Reinhold Urner
  • Trainer-Vorstellung mit (v. r.) Vorsitzenden Imdat Acar, Coach Marc Woller, Geschäftsführer Cemil Arpaci, Vorstandsmitglied Samir Sabanovic und Pressesprecher Reinhold Urner
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Lünen. Marc Woller heißt der neue Trainer ab der neuen Saison bei den Westfalenliga-Fußballern des Lüner SV. Der 50-Jährige mit der UEFA-B-Lizenz wurde vor wenigen Minuten vorgestellt.
Mit dieser Verpflichtung blieben sich die Rot-Weißen treu. Wie bei den Spielern wurde auch ein Coach mit LSV-Stallgeruch verpflichtet: Woller (*24. 10. 1968) lief in den 90er Jahren in der Abwehr des damaligen Landesliga-Teams der Lüner auf.
An diese Zeit und die damaligen Mitspieler erinnert sich der Sportler aus Kamen-Methler noch gern. Auch an die Tribüne und den damals oft ramponierten Rasenplatz. „Den habe ich mit zerstört“, scherzte der einstige Vorstopper und Defensivmann im Mittelfeld. Wo Woller einst Einsatz zeigte, zeigt er jetzt als Trainer Ehrgeiz.
„Wenn wir in die Oberliga aufsteigen können, werden wir uns nicht weigern“, deutete LSV-Vorsitzender Imdat Acar die Richtung an, in die die Lüner Löwen-Meute angreifen soll. Woller widersprach nicht.
Der bisherige Erfolg spricht für ihn. In der Jugend des VfL Kamen zum Fußball geführt, spielte er in der C-Jugend in der Westfalenauswahl. Neben dem Lüner SV stand er als Senior auch für Eintracht Hamm-Heessen, Westfalia Herne, DSC Wanne-Eickel und Bockum-Hövel in der Abwehr.
Anfang dieses Jahrzehnts verdiente er sich bei der SpVg Holzwickede, heute Sportclub Holzwickede er sich an der Seitenlinie die ersten Sporen: Aufstieg in die Landes- und Westfalenliga. Anschließend führte er den FC Overberge zu erstaunlicher Stärke. Mit dem FC0 verpasste er den Sprung in die Landesliga um Haaresbreite. Endstation war die Aufstiegsrunde.
Unter Chefcoach Björn Mehnert erweiterte er in der Saison 2016/17 sein Wissen beim Oberligisten Westfalia Rhynern.
Die Serie darauf machte er die Jungspunte des SuS Kaiserau reif für den Aufstieg. Seit dieser Saison kickt das Team aus dem Umfeld der bundesweit bekannten Sportschule Kaiserau in der Landesliga 3, überzeugt nach der Hinrunde mit Platz neun.
„Der Weggang von Kaiserau ist für mich nicht einfach. Ich verlasse ein junges Team, das zusammengewachsen ist. Diese Mannschaft möchte ich auf einen Platz unter den ersten zehn Teams übergeben“, blickt er mit etwas Wehmut zurück, aber auch nach vorn: „Ich werde mich aber auch ab sofort auf den Lüner SV konzentrieren.
Woller tritt die Nachfolge von Mario Plechaty, wie er auch einst Spieler des Lüner SV, an. Plechaty Coacht aber der neuen Saison den Klassenkonkurrenten FC Iserlohn, wo er seinen Vorgänger beim LSV, Christian Hampel, ablöst.
Das Bild zeigt die Trainer-Vorstellung mit (v. r.) Vorsitzenden Imdat Acar, Coach Marc Woller, Geschäftsführer Cemil Arpaci, Vorstandsmitglied Samir Sabanovic und Pressesprecher Reinhold Urner.

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