Morgen Lüner SV gegen Nordkirchen - Beide heiß auf Titel

Von Bernd Janning

Lünen. Beide Teams sind heiß auf Titel und Aufstiege. Wer hat schon mehr Dampf im Kessel? Westfalenlist Lüner SV oder Bezirksligist FC Nordkirchen?
Nachdem die Mannen um Trainer Christian Hampel am letzten Dienstag (21. 7. 20) wieder ihr Training aufnahmen, folgt heute mit dem ersten Testspiel der zweite Schritt in die Vorbereitung.
Neben der Lust auf Meisterschaften verbindet beide Kontrahenten noch mehr. Die Stadien der Gegner liegen im Schatten bekannter Monumente. Die Lüner spielen am Schloss Schwansbell, die Nordkirchener an ihrem Wasserschloss, auch das „kleine Versailles“ genannt.
Gleich mehrere Spieler des LSV suchten und suchen ihr Glück beim FCN. Noch heute steht der Ex-Lüner Philipp Sandhowe im Nordkirchener Tor.
Spannend verspricht auch das Duell auf und vor der Bank zu werden. Dort sitzen - besser stehen davor - zwei Urgesteine und einst Oberliga-Spieler des Lüner SV. Christian Hampel ist zum vierten Mal Coach der rot-weißen Löwen. Es löste zuletzt Mario Plechaty ab, der nach sechs Jahren LSV zum Westfalenligisten FC Iserlohn ging. Beim LSV war Plechaty Nachfolger von Hampel geworden, der die LSVer 2012 von der Bezirks- in die Landesliga geführt hatte, dann nach Iserlohn ging. Plechaty hatte 2016 den LSV in die Westfalenliga geführt.
Beide Trainer standen sich zuletzt am 1. März dieses Jahres gegenüber. Beim Punktspiel der Westfalenliga Plechaty für den FCI, Hampel für den LSV. Das Spiel endete 1:1. Milan Sekulic hatte Lünen in Führung gebracht.
Zwei Freundschaftsspiele bestritt der LSV in den letzten Monaten in Nordkirchen. Im Juli 2018 gab es einen 1:0-Sieg durch den Treffer von Ali Bozlar, im letzten Jahr zur gleichen Zeit eine 0:4-Pleite.
„Sind bei Vorbereitungsspiele Ergebnisse nur zweitrangig?“wird LSV-Übungsleiter Hampel gefragt. „Nein, ich will immer gewinnen!“ hat er ein klares Ziel vor Augen und schickt eine Warnung hinterher: „Nordkirchen ist kein normaler Bezirksligist, sondern hat heute den Kader eine Landesligisten. Es wird auf jeden Fall spannend. Nordkirchen und wir haben wegen Corona ein halbes Jahr spielen dürfen
Das Spiel wird, nach einer Gedenkminute für den verstorbenen LSV-Fußballer Klaus „Nattu“ Hagedorn um 19 Uhr auf dem Naturrasen in Schwansbell angepfiffen. Wegen der Corona-Pandemie sind nur 300 Zuschauer zugelassen. Diese müssen beim Eintritt eine Maske tragen, sich registrieren lassen. Das kann zu Verzögerungen führen. Eine rechtzeitige Anreise würde Staus vermeiden.
Das Klubhaus ist geöffnet. Dort findet auch nach dem Abpfiff die Pressekonferenz statt.

Autor:

Lüner SV Fußball e.V. aus Lünen

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