Spitzenreiter, Spitzenreiter - LsV-Zweite Erste - LSV-Erste siegt klar

Mirza Basic

LÜNEN. Spitzenreiter, Spitzenreiter! Die zweite Fußball-Mannschaft des Lüner SV übernahm mit einem 3:1 über Spitzenreiter VfB 08 Lünen selbst die Tabellenführung. Beide Teams können noch von Meiserschaft und Aufstieg träumen. Auch der Vize hat die Chance, in die Bezirksliga zu klettern.
Vor sehr guter Zuschauerkulisse, auch dank der zahlreichen Fans des VfB, bestimmte der LSV die erste Halbzeit. LSV-Torjäger Murat Büyükdere erzielte per Strafstoß (10.) das 1:0, erhöhte auf 2:0 (25.). Durch den Treffer von Michael Steinhofer (45.) meldeten sich die Süder noch vor der Pause zurück.
Nach der Pause drehte sich das Bild. Lünen war nach der überflüssigen gelb-roten Karte für Mohammed Cirak nur noch mit zehn Mann auf dem Platz. Der VfB hatte die besseren Chancen. Doch es fehlten die Vollstrecker, Dennis Wagner (gesperrt), und Tim Gehrmann (verhindert).
Wer nicht trifft, den bestraft der Fußball-Gott. Büyükdere machte mit seinem dritten Tor des Tages, dem13. Saison-Treffer in der Nachspielzeit (90. + 23) alles klar.
Fazit: Eine spannende und gute A-Liga-Begegnung, die auch mit dem traditionellen Unentschieden hätte enden können.
Im anschließenden Hauptspiel der Westfalenliga zwischen Lüner SV und Horst-Emscher erlebten die wieder zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne am Naturrasen das Erwachen von Torjäger Mirza Basic (Foto). Endlich zeigte dieser mit seinen Treffern zum 1:0 und 3:1, (8. + 30.), wofür der LSV seinen früheren Jugendspieler wieder verpflichtet hatte. Zwischendurch nutzte Samir Bouachria (41.) nach unsauberer Abwehrarbeit den Anschluss.
Kurz nach der Pause (46.) hatte Ali Bozlar mit dem 3:1 die Vorentscheidung getroffen. Alles klar machte Temur Talha (64.) mit dem 4:1 zum Endstand.
Lüner verbesserte sich auf den siebten Platz. Chancen für mehr gibt es nächsten Sonntag beim Kirchhörder SC. Die Dortmunder stehen als 15. Auf einem der drei Abstiegsplätze. Mit zum Team gehört als spielender Co-Trainer der Ex-LSVer Sascha Rammel. Für den auswärts gebrechlichen Lüner SV bedeutet dies mindestens Alarmstufe Rot. Bernd Janning

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