Auto kracht bei Überholmanöver in Traktor

Feuerwehrleute stellten das Auto wieder auf die Räder.
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Folgen hatte ein Überholmanöver am Sonntag auf der Werner Straße in Selm. Ein Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen, prallte in einen Traktor und landete mit seinem Fahrzeug auf dem Dach. Polizei und Feuerwehr bot sich ein Trümmerfeld.

Der Unfallhergang klingt nach den ersten Ermittlungen der Polizei wie das Drehbuch für einen Actionfilm. Ein Traktor mit Anhänger fährt am Sonntagabend auf der Werner Straße in Richtung Selm, hinter dem Gespann befindet sich ein Auto. Der Unfallfahrer nähert sich mit seinem Wagen, will Traktor und Auto offenbar überholen und verliert aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen prallt kurz hinter dem Anhänger in die Zugmaschine. Der Traktorreifen katapultiert das Auto in die Höhe und schleudert es gegen den Anhänger, dann landet das Auto auf dem Dach auf dem Seitenstreifen. Der Fahrer des Wagens mit Kennzeichen aus Hamm hatte einen guten Schutzengel und befreite sich noch vor Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte selbst aus dem Fahrzeug. Ein Rettungswagen brachte den Mann zur Kontrolle in ein Krankenhaus nach Lünen, nach Informationen der Polizei überstand der Autofahrer den Unfall aber vermutlich ohne Verletzungen.

Appell: Rücksicht auf Landwirtschaft

Die Einsatzkräfte fanden am Unfallort ein wahres Trümmerfeld. Motoröl spritzte am Traktor-Anhänger hinauf und verteilte sich auf der Straße. Teile des Autos lagen überall auf der Fahrbahn. Polizei und Feuerwehr sperrten die Werner Straße während der Rettungsarbeiten und Spurensicherung für über eine Stunde. "Autofahrer überholen unsere Fahrzeuge teilweise wie die Wahnsinnigen, in zwei Wochen war das bereits der zweite Unfall", berichtet Heinrich Lindfeld, Inhaber des betroffenen Lohnunternehmens mit gleichem Namen an der Werner Straße in Selm. Ein Auto prallte im ersten Fall nur wenige Meter von der Unfallstelle von Sonntag entfernt in eine Maschine. Die Folge war leichter Sachschaden, dieses Mal gibt es noch keine Informationen über die Höhe des Schadens. Der Unternehmer bittet Verkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Behinderungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Straßen. "Autofahrer brauchen für ihren Weg vielleicht fünf Minuten länger, aber sie kommen Zuhause an", so Heinrich Lindfeld.

Thema "Landwirtschaft" im Lokalkompass:
>Hase und Fasan verschwinden vom Acker

Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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