Patient stirbt bei Feuer in Klinik am Park

Feuer in der Klinik am Park: Hinter dem Fenster sind Flammen zu sehen. Ein Patient stirbt.
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Ein Toter, acht Verletzte: Das ist die schlimme Bilanz nach einem Feuer im Krankenhaus Brambauer. Der Brand war mitten in der Nacht zu Freitag in einem Patientenzimmer ausgebrochen. Ein 81-Jähriger starb.

Als um 0.31 Uhr die Brandmeldeanlage in der Klinik am Park Alarm schlägt, ist schnell klar: Das hier ist ein Ernstfall. In einem Patientenzimmer in der 2. Etage sind Flammen zu sehen, Rauch dringt aus dem Fenster. Krankenhaus-Mitarbeiter können drei Patienten der Station mit Rauchvergiftungen aus ihren Zimmern retten, atmen dabei aber selbst Rauch ein. Acht Menschen müssen anschließend behandelt werden. Den 81-Jährigen in dem Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen war, kann auch die Feuerwehr nicht mehr retten. Der Mann, der in der Klinik am Park schon länger in Behandlung gewesen sei, stirbt. Das Feuer hat die Feuerwehr, die mit 78 Einsatzkräften und vier Löschzügen ausrückt, schnell gelöscht. "Der Brand hat tiefe Betroffenheit bei uns ausgelöst", sagte sichtlich geschockt Andreas Schlüter, Geschäftsführer der Klinikum Westfalen GmbH, in einer Pressekonferenz am frühen Morgen. Was man so oft geübt, aber doch nie für möglich gehalten habe, sei nun Realität geworden. Schlüter: "3 Millionen Euro haben wir in den vergangenen Jahren in den Brandschutz investiert." Die ganz große Katastrophe sei so verhindert worden. "Die Brandschutzmaßnahmen haben gut gegriffen", bestätigte auch der Lüner Feuerwehrchef Alfred Krömer. Das Feuer sei auf das Patientenzimmer begrenzt worden, einige wenige Räume füllten sich aber mit Rauch. Die Ursache für den Brand ist zurzeit noch völlig unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Verletzten werden in der Klinik am Park behandelt und medizinisch überwacht. Krankenhausseelsorger kümmern sich um die Patienten, um das schlimme Erlebnis zu verarbeiten.

Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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