Abriss-Experten sprengen am Kraftwerk

Der Abriss bietet auch im Bereich der Maschinenhalle immer neue Einblicke ins alte Kraftwerk.
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Sekunden dauerte es nur, dann war nach einem lauten Knall auch der Gasvorwärmer am alten Kraftwerk Geschichte. Fachleute der Hagedorn-Gruppe sprengte ihn kurz vor dem Wochenende.

In Zeiten, in denen das Kraftwerk noch am Netz war, war der Gasvorwärmer ein wesentlicher Baustein, um schädliche Stoffe aus dem Rauch zu entfernen, am Freitag aber war Schluss für den etwa tausend Tonnen schweren Koloss. Der Gasvorwärmer besteht zu fast hundert Prozent aus Stahl und anderen Metallen, diese kommen nun nach dem Abriss zurück in den Rohstoff-Kreislauf.  In Absprache mit den Behörden fand die Sprengung ohne Information der Öffentlichkeit statt, um keine Menschenmassen anzulocken, zudem befand sich laut einer Hagedorn-Sprecherin der Sicherheitsbereich wie schon bei der Kleinsprengung der Rauchgasentschwefelungsanlage im Oktober auf dem Gelände des Kraftwerks. Der Abriss ist damit wieder einen Schritt weiter,  ein "Superstar" der Abrissbranche kommt aber wohl erst im neuen Jahr nach Lünen: Der KMC1600S, Deutschlands größter Abbruchbagger. Das Montage- und Demontagekonzept der Maschine werde aktuell technisch noch weiter optimiert wird, was umfangreiche Umbauen mit sich bringt, so die Hagedorn-Gruppe.

Thema "Kraftwerk" im Lokalkompass:

> Kraftwerk: Blick hinter die Abriss-Kulissen

Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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