Regen setzt Straßen und Keller unter Wasser

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Feuerwehrleute mussten Gullis öffnen, damit das Wasser abfließen konnte. (Foto: Magalski)
Starkregen, Gewitter und Hagel - die Meteorologen warnten am Mittwoch den ganzen Tag. Am Abend wurde die Vorhersage Realität. Lünen und Selm hatten viel Glück, die Nachbarstadt Bergkamen traf das Unwetter aber mit voller Wucht.

Keller unter Wasser, Straßen überflutet - am Ende waren alle Löschgruppen der Feuerwehr Bergkamen im Einsatz. In Heil konnte ein Pumpwerk an der Nördlichen Lippestraße die Wassermassen nicht mehr halten und lief über, an der Erich-Ollenhauer-Straße überschwemmte Wasser von einem Feld die Fahrbahn. Sperrung! Feuerwehrleute mussten nach den Gullideckeln suchen, damit die Flut abfließen konnte. In der Straße "In der Dille" in Rünthe war ein Schwerpunkt für die Helfer, hier forderten zwanzig Wasser-Einsätze in Kellern die Wehr. Ausschlafen war nach der langen Nacht für einige Feuerwehrleute dann aber trotzdem kein Thema. Am Morgen brachen die Freiwilligen auf Richtung Sachsen-Anhalt, zur Partnerfeuerwehr nach Hettstedt.

Unwetter machte Bogen um Lünen und Selm

In Lünen blieb das Unwetter ohne Folgen. "Die Berufsfeuerwehr Lünen musste zu keinem Wetter-Einsatz ausrücken", berichtet David Bensch. Die Freiwilligen vom Löschzug Wethmar hatten am Mittag bereits aus Sicherheitsgründen ihren traditionellen Tanz in den Mai an der Grundschule abgesagt. Selm verschonte das Wetter ebenfalls - nicht ein einziger Einsatz, so Feuerwehr-Chef Thomas Isermann am Morgen.

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1 Kommentar
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Kerstin Zenker aus Bergkamen | 01.05.2014 | 13:30  
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