Tanklager wird zum Katastrophen-Schauplatz

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Das Übungsgelände am mit Tanklager, Bioenergie-Anlage und Kanal aus der Luft. (Foto: Schmälzger)
Fahrzeuge mit Martinshorn rollen Samstag durch die Stadt und am Kanal lodern Flammen - doch keine Angst: In Lünen üben am Wochenende fast zweihundert Rettungskräfte für den Ernstfall. 

Das Tanklager der am Buchenberg, die angrenzende Biogas-Anlage und der Datteln-Hamm-Kanal in Höhe des Kanuvereins werden von 14 Uhr bis zum späten Nachmittag zum Schauplatz einer Großübung mit dem Titel "HIOB Lünen 2018". Neben Feuerwehr und Technischem Hilfswerk sind die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter-Unfallhilfe dabei und üben verschiedene Szenarien aus der Schwerpunktarbeit der einzelnen Organisationen: Wasserrettung, Brandbekämpfung, die Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren, technische Hilfeleistung, Menschenrettung sowie die Versorgung von Verletzten. "Koordination, die Führung und die Kommunikation, auch im Bereich Digitalfunk, soll zudem mit den unterschiedlichen Einheiten geübt werden", erklärt Stephan Dörnbrack. Die Einheiten machen sich nach dem Start der Übung laut dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Lünen mit Martinshorn und Blaulicht aus Bereitstellungsräumen im Stadtgebiet auf den Weg an ihre "Einsatzstellen". Flammen, die mit entsprechender Technik erzeugt werden, sollen für realistische Szenarien sorgen, in den Übungsbereichen komme es eventuell zu einer leichten Rauchentwicklung.

Thema "Übung" im Lokalkompass:
Großübung forderte Einsatzkräfte bei Trianel
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