1:0 in Nordkirchen - Lüner SV empfängt ungeschlagen Borussia Dortmund

Anzeige
Lünen . Fußball-Westfalenligist Lüner SV blieb in der gesamten Vorbereitung bisher ungeschlagen. Am heutigen Dienstagabend setzten sich die Mannen um Trainer Mario Plechaty auch beim Bezirksligisten FC Nordkirchen durch. Für das knappe 1:0 sorgte in der 62. Minute Ali Bozlar (Foto).
Von den Ex-LSVern beim Team vom Schloß Nordkirchen spielte nur Torwart Philipp Sandhowe.
Die Lüner vom Schloß Schwansbell können damit selbstbewusst in das Spiel gegen den Regionalligisten Borussia Dortmund U23 gehen, Der BVB tritt am Sonntag (12. 8.) um 13 Uhr im Stadion Kampfbahn Schwansbell an. Zuvor gibt es von 10.30 bis12 Uhr einem Empfang im Vereinsheim anlässlich des 60jährigen Bestens der Sportanlage Schwansbell. Einlass zum Spiel ist ab 11 Uhr. Der Eintritt auf allen Plätzen kostet 5 Euro. Wer unter 14 Jahre alt ist, zahlt nichts.
Zufrieden war Trainer Mario Plechaty auch mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 3:2 nach Verlängerung im Pokalspiel der 1. Runde auf Verbandsebene beim Landesligisten SV Brackel. „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit echt gut gespielt, haben den Ball sehr gut laufen lassen. Insgesamt haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, in dem wir überlegen waren.“ Dass der SV Brackel nach Wiederanpfiff auf 1:2 verkürzte und mit der offiziellen Schlussminute sogar den 2:2-Ausgleich markierte, lag zum einen daran, dass der LSV es versäumte, frühzeitig den Sack zuzumachen und zum anderen am Glück des Gegners. „Wir haben verdient geführt, hatten alles im Griff und hätten durchaus 3:0 oder 4:0 führen müssen. Aber wie es nun mal im Pokal so ist, haben wir den Gegner selbst noch einmal stark gemacht“, sagt Plechaty.
Der SV Brackel verkürzte aus dem Nichts heraus auf 1:2, erzielte in der 90. Minute nach einem abgefälschten Ball das 2:2. In der Verlängerung bewies der LSV noch einmal Moral und erzielte den Siegestreffer. „Die Verlängerung war sehr zerfahren. Alle Spieler waren erschöpft. Das hat man gesehen“, so Plechaty, der für Sven Ricke und Talha Temur (Foto) ein Sonderlob aussprach. Ricke markierte zwei Treffer und zeigte sich offensiv stark. Temur, der direkt aus dem Türkei-Urlaub kam, machte trotz Trainingsrückstandes seine Sache gut.
Gute Offensivarbeit
Der LSV-Coach lobte zudem die gute Offensivarbeit seiner Mannschaft: „Wir haben ein gutes Passspiel gezeigt und haben offensiv sehr gut miteinander harmoniert. Das sah wirklich gut aus.“ Doch bis zum Saisonstart am Sonntag, 19. August, gegen den TSV Marl-Hüls hat Lünen noch Arbeit vor sich. Die Urlauber kehren zurück. Plechaty hat im Training wieder mehr Optionen, um an das Spielsystem weiter zu arbeiten. „Wir wollen jetzt auch noch den Fokus auf Standard-Situationen legen“, sagt er. Dieser wichtige Aspekt sei in den letzten Wochen aufgrund der Urlaubszeit zu kurz gekommen. Carina Püntmann, Ruhr Nachrichten Lünen / Bernd Janning
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.