Abfalltransportkontrolle: 226 Lkw-Transporte an zwei Tagen kontrolliert, Beanstandungsquote 26 Prozent.

Auch die Entnahme von Proben und deren Untersuchung durch das LANUV war in acht Fällen notwendig
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  • Auch die Entnahme von Proben und deren Untersuchung durch das LANUV war in acht Fällen notwendig
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Einmal im Jahr organisiert die Bezirksregierung Münster in Kooperation mit einem internationalen Behörden-Team eine groß angelegte Abfalltransportkontrolle. Die Kontrollen fanden in diesem Jahr am Dienstag und Mittwoch dieser Woche (09. und 10. Juli) an Kontrollpunkten auf der BAB 42 an den Rastplätzen „Holthauser Bruch“ und "Lusebrink" sowie auf der der BAB 2 an der Raststätte "Resser Mark" und am Parkplatz „Resser Mark“ in beiden Fahrtrichtungen statt. Das 70-köpfige Team hat an beiden Tagen mit seinen 37 Einsatzfahrzeugen die Ladungen und Papiere von insgesamt 226 Transportfahrzeugen inspiziert.

Von illegalen Abfalltransporten können Gefahren für Menschen und für die Umwelt ausgehen.

Die Leiterin der Abteilung Umwelt und Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Münster, Dr. Christel Wies, die die Kontrollen am zweiten Tag zeitweise begleitet hat, stellte die Wichtigkeit solcher Kontrollen heraus: „Von illegalen Abfalltransporten können Gefahren für Menschen und für die Umwelt ausgehen. Daher sind wirksame Kontrollen erforderlich, um illegales Handeln zu unterbinden. Damit schützen wir auch den Großteil seriöser Unternehmer vor dem unlauteren Wettbewerb einer Minderheit.“

Bei elf Kontrollen ergab sich der Tatbestand der Illegalität. Diese Fälle wurden ordnungsrechtlich verfolgt. Ein Transport wurde in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zur Ladestelle zurüchgewiesen. Zur Identifizierung der Abfälle mussten in acht Fällen Proben durch das LANUV analysiert werden. Die Ergebnisse werden nach der Erstellung der Analysen ausgewertet. Je nach Ergebnis müssen diese Fälle noch ordnungsrechtlich behandelt werden.

Probeentnahme

Auch die Entnahme von Proben und deren Untersuchung durch das LANUV war in acht Fällen notwendig © Bezirksregierung Münster

Bei 157 mit Abfall beladenen Fahrzeugen betrug die Beanstandungsquote 26 Prozent. Damit waren 41 der 157 Abfalltransporte mit unvollständigen Papieren oder gar illegal unterwegs. 69 LKW fielen nicht unter das Kontrollziel „Abfalltransport“.

an 26 Tagen Abfalltransportkontrollen

Die Mitarbeiter der Bezirksregierung Münster haben in diesem Jahr auf den Straßen bis jetzt an 26 Tagen Abfalltransportkontrollen durchgeführt und waren dabei auch an Grenzkontrollen beteiligt. Dabei wurden insgesamt 705 Fahrzeuge kontrolliert und in 125 Fällen Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Bei 16 weiteren Transporten lag ein Tatbestand der Illegalität vor. Durch die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden erreicht die Bezirksregierung Münster europaweit sehr hohe Kontrollzahlen.

Ergebnis der Kontrollen am 09. und 10. Juli 2019:

Kontrollierte Fahrzeuge: 226Grenzüberschreitende Abfalltransporte: 39Innerdeutsche Abfalltransporte: 118Transporte ohne Abfallladung: 69
Beanstandungen bei den 157 Abfalltransporten:

gesamt: 41innerdeutsch: 19grenzüberschreitend: 22Beanstandungsquote: 26 Prozentillegale Transporte: 11

Auch die Entnahme von Proben und deren Untersuchung durch das LANUV war in acht Fällen notwendig

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