Attacke von Brücke- Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt - Fahndung bei Aktenzeichen XY ... ungelöst

Das Foto zeigt das beschädige Auto
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Nach dem Wurf einer Warnbake von einer Brücke in Wadersloh im Oktober 2018 ist die Polizei weiter auf der Suche nach Zeugen und den unbekannten Tätern. Trotz der gefunden DNA-Spuren konnten die Unbekannten bislang noch nicht ermittelt und überführt werden.

Seitens der Staatsanwaltschaft Münster wurde ein Betrag von 3.000 Euro für Hinweise zu den Tätern ausgelobt. Darüber hinaus berichtet die Sendung "Aktenzeichen XY ...... ungelöst" am Mittwoch (13.11.2019, 20.15 Uhr) im ZDF über dieses versuchte Tötungsdelikt.


Unbekannte werfen 28 Kilogramm schweren Fuß einer Warnbake von einer Brücke in Wadersloh


Am Mittwochabend (10.10., 20:44 Uhr) warfen Unbekannte einen 28 Kilogramm schweren Fuß einer Warnbake von einer Brücke der Bundesstraße 58 bei Wadersloh. Der Bakenfuß prallte auf die Frontscheibe eines Kleinwagens, der zu der Zeit auf der Distedder Straße in Richtung Wadersloh unterwegs war. Der Betonfuß blieb nach dem Aufprall auf der Frontscheibe des Autos liegen und durchschlug glücklicherweise nicht die Windschutzscheibe. Der 55-jährige Fahrer kam mit dem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und erst im angrenzenden Feld zum Stillstand. Er erlitt einen Schock, blieb sonst aber unverletzt.

Die Staatsanwaltschaft Münster geht auf Grund der beschriebenen Tathandlung zum jetzigen Zeitpunkt von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Das Polizeipräsidium Münster hat zur Aufklärung der Tat eine Mordkommission eingesetzt.

Erste Ermittlungen der Mordkommission haben ergeben, dass sich zur Tatzeit eine Gruppe von mindestens zwei Personen auf der Brücke aufhielt. Diese Personen waren möglicherweise mit einem Fahrzeug unterwegs. Die Polizei sucht nun Zeugen, die insbesondere Angaben zu der Personengruppe und dem Fahrzeug machen können.

Mordkommission lässt Tatortspuren beim Landeskriminalamt untersuchen


Nachdem Unbekannte am Mittwochabend (10.10., 20:44 Uhr) einen 28 kg schweren Bakenfuß von einer Brücke der Bundesstraße 58 in Wadersloh auf ein Auto warfen, sicherten Ermittler der Mordkommission in den letzten Tagen zahlreiche Spuren am Tatort.

"Wir sind uns sicher, dass uns die am Tatort gesicherten Spuren zu den bislang noch unbekannten Tätern führen werden", erklärte der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Thomas Götze. "Diese Spuren werden derzeit beim Landeskriminalamt in Düsseldorf untersucht und ausgewertet."
Zusätzlich geht die Mordkommission Zeugenhinweisen nach.

männliche DNA gefunden

Nachdem unbekannte Täter am Abend des 10. Oktober (20:44 Uhr) den Fuß einer Warnbake von einer Brücke der Bundesstraße 58 in Wadersloh auf ein Auto warfen, lies die Mordkommission kurz nach der Tat verschiedene Spuren beim Landeskriminalamt in Düsseldorf untersuchen.

"Die Untersuchungsergebnisse des Landeskriminalamtes liegen uns jetzt vor", erläuterte der Leiter der Mordkommission Thomas Götze. "Die Experten haben an dem Bakenfuß und an weiteren, am Tatort gesicherten Spuren übereinstimmende männliche DNA gefunden." Die Mordkommission geht davon aus, dass die gefundenen DNA-Spuren mit der Tat im Zusammenhang stehen.

"Die Vermutung, dass wir durch die gesicherten Spuren weitere Ermittlungsansätze erlangen werden, hat sich bestätigt", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. "Die Ermittlungen zur Herkunft der Spuren dauern an."

Das Foto zeigt das beschädige Auto
Das Foto zeigt den Fuß der Warnbake.
Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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