Drogenküche ausgehoben: Ermittler stellen 1.000 Ecstasy-Tabletten und chemische Grundstoffe sicher

Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler mehrere Liter Amphetaminöl und weitere chemische Grundstoffe, darunter rund 23 Liter Methanol, Schwefelsäure und mehrere Kilogramm Streckmittel. Zudem stellten die Beamten neben diversen Waffen und Verpackungsmaterial bereits fertig hergestelltes Amphetamin sowie fast 1.000 XTC-Tabletten sicher.
  • Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler mehrere Liter Amphetaminöl und weitere chemische Grundstoffe, darunter rund 23 Liter Methanol, Schwefelsäure und mehrere Kilogramm Streckmittel. Zudem stellten die Beamten neben diversen Waffen und Verpackungsmaterial bereits fertig hergestelltes Amphetamin sowie fast 1.000 XTC-Tabletten sicher.
  • hochgeladen von Siegfried Schönfeld

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Gelsenkirchen haben Beamte des Bochumer Rauschgiftkommissariats einen Volltreffer gelandet: Sie stellten knapp 1.000 Ecstasy-Tabletten sowie eine große Menge chemische Grundstoffe sicher, die zur Herstellung synthetischer Drogen genutzt werden.

Am frühen Dienstagmorgen, 17. Juli, rückten die Beamten in Gelsenkirchen an. In der Wohnung trafen sie auf die per Haftbefehl gesuchte Beschuldigte (42). Bereits 2018 waren sie und ihr Ehemann in den Fokus der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei geraten. Beide standen seitdem im Verdacht, große Mengen chemischer Grundstoffe aus den Niederlanden eingeführt zu haben, um damit u. a. Amphetamin herzustellen. Die Ermittler gehen außerdem davon aus, dass das Paar in Bochum und anderen Ruhrgebietsstädten mit Amphetamin und Ecstasy gehandelt hat.

Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler mehrere Liter Amphetaminöl und weitere chemische Grundstoffe, darunter rund 23 Liter Methanol, Schwefelsäure und mehrere Kilogramm Streckmittel. Zudem stellten die Beamten neben diversen Waffen und Verpackungsmaterial bereits fertig hergestelltes Amphetamin sowie fast 1.000 XTC-Tabletten sicher.

Das beschuldigte Ehepaar erwartet jetzt eine erhebliche Freiheitsstrafe. Die Ehefrau hatte offensichtlich die Drogengeschäfte ihres Mannes fortgeführt, der sich aktuell wegen anderer Delikte in Haft befindet. Um das gemeinsame Kleinkind des Paares kümmert sich zunächst das Jugendamt der Stadt Gelsenkirchen. Die polizeilichen Ermittlungen in der Sache dauern an.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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