Ein Schwerverletzter nach Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand am frühen Mittwochmorgen, 25. März, in einem Mehrfamilienhaus an der Overhofstraße in GE Schalke wurden ein 55-Jähriger Bewohner schwer verletzt. Das Feuer brach gegen 3.20 Uhr in der Dachgeschosswohnung aus. Ein aufmerksamer Hausbewohner hörte den Alarm eines Rauchmelders im Treppenhaus und alarmierte er die Rettungskräfte. Die Feuerwehr öffnete die Tür zur Dachgeschosswohnung, brachte den Wohnungsmieter in Sicherheit und löschte die Flammen ab. Der 55-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

Einsatzbericht der Feuerwehr

Während ein Teil der Einheiten noch auf dem Weg nach Bismarck war, lief zeitgleich ein Notruf in der Leitstelle ein. Diesmal meldeten Mieter eines Hauses an der Overhofstraße Rauch aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss. Alle Einheiten, die noch auf der Anfahrt nach Bismarck waren, wurden sofort umgeleitet und fuhren die neue Einsatzstelle an. Einige Bewohner kamen den Feuerwehrkräften bereits aus dem Gebäude entgegengelaufen, als diese in Schalke eintrafen. Der andere Teil der Mieter wurde durch die Einsatzkräfte unverletzt ins Freie geführt. Schnell waren so sieben der acht dort gemeldeten Anwohner in Sicherheit. Lediglich eine Person wurde noch vermisst. Parallel zu der Menschenrettung ging ein weiterer Trupp in das dritte Obergeschoss vor um in die Brandwohnung zu gelangen. Gewaltsam wurde die Wohnungstür geöffnet. Der Wohnungsmieter lag bewusstlos am Boden und konnte durch die Einsatzkräfte gerettet werden. Der Notarzt übernahm die Erstversorgung und lieferte den Patienten in das Bergmannsheil in Buer ein. Er erlitt eine schwere Rauchvergiftung und multiple Verbrennungen. Den eigentlich Brandherd fanden die eingesetzten Einheiten in der Küche der Wohnung. Dort brannten Möbelstücke, die schnell mit einem Strahlrohr abgelöscht werden konnten. Weitere Personen wurden im Gebäude nicht mehr angetroffen. Nachdem die Nachlösch- und Lüftungsmaßnahmen abgeschlossen waren, konnte die Einsatzstelle an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben werden.

Um 03:00 Uhr, am heutigen Morgen, wendete sich ein Mitarbeiter der Malteser Notrufzentrale aus Hamburg an die Feuerwehrleitstelle. Ein hilfsbedürftiger Mensch, der auf der Erdbrüssenstraße wohnt, hatte den Hausnotrufknopf gedrückt und von einem ausgelösten Heimrauchmelder in seiner Wohnung berichtet. Auf Grund der unklaren Lage und der nachtschlafenden Zeit, eröffnete der Leitstellendisponent einen Einsatz mit dem Stichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr". Umgehend rückten Einheiten der Wachen Altstadt, Heßler und Buer sowie den Notarzt vom Krankenhaus Ückendorf nach Bismarck aus. Die Einheiten der Altstadtwache erreichten als erste die Einsatzstelle und fanden einen ausgelösten Heimrauchmelder vor. Dieser hatte allerdings durch eine technische Störung ausgelöst und nicht durch ein Brandereignis.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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