U-Boote in Museen Vortrag von Roland Wegner im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Das U-Boot "Vesikko"auf der Museumsinsel Suomenlinna/Sweaborg vor Helsinki.
Foto: Wegner
  • Das U-Boot "Vesikko"auf der Museumsinsel Suomenlinna/Sweaborg vor Helsinki.
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  • hochgeladen von Siegfried Schönfeld

U-Boote üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Die Museen, die ein komplettes U-Boot präsentieren können, sind daher stolz darauf, einen solchen Höhepunkt zeigen zu können. Roland Wegner gibt in seinem Vortrag am Dienstag (3.9.) um 19 Uhr im Schiffhebewerk Henrichenburg einen Überblick über die Orte, an denen man solche Schiffe besichtigen kann. Der Referent ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Seefahrt- und Marinegeschichte und im Freundeskreis Traditionsarchiv Unterseeboote e.V. des Deutschen U-Boot Museums in Cuxhaven. Der Vortrag findet im Begleitprogramm der aktuellen Sonderausstellung "U-Boote. Krieg und Forschung in der Tiefe" im Waltroper Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) statt. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag beleuchtet über 100 Jahre deutscher U-Boot-Geschichte anhand der bis heute in Museen erhaltenen Schiffe. Er spannt einen Bogen vom Kieler Brandtaucher, der in Dresden ausgestellt ist, über die U-Boote der beiden Weltkriege bis zur U-Boot-Klasse 205 der deutschen Bundesmarine für die militärische Abschreckung im "Kalten Krieg". Wegener stellt auch ein wenig bekanntes Beispiel vor: das U-Boot "Vesikko", das auf der Museumsinsel Suomenlinna/Sweaborg vor Helsinki ausgestellt wird. Es gilt als Prototyp für die deutsche U-Boot-Klasse II und ist während der Weimarer Republik im Geheimen unter deutscher Beteiligung in den Niederlanden konstruiert und später in Finnland gebaut worden. Das Deutsche Reich hatte so das Verbot zum Bau und Besitz von U-Booten nach dem Ersten Weltkrieg umgangen.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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