Mit guter Tugend hoch zu Ross und Rabimmel, Rabammel, Rabumm

Kindergärten und Schulen in Marl erinnern an die gute Tat des St. Martin mit Lichterumzügen wie am Wochenende in Hamm. Foto: Stadtspiegel / Björn Jadzinski
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Kindergärten und Schulen in Marl erinnern an die gute Tat des St. Martin mit Lichterumzügen wie am Wochenende in Hamm.

Marl. Am Freitag kurz vor dem Sonnenuntergang wurde es in der Wilhelm-Raabe-Schule nicht leer, sondern voll, und zwar so richtig. Rund 600 Besucher sind an den Platz der kleinen Schule gekommen um den guten Taten eines Mannes zu gedenken – dem Heiligen Martin. Schon vom Parklatz der Lebensmittelmärkte aus konnte man den großen Chor aus Schülern und Kindergartenkindern nicht überhören, die zur Einstimmung ein Loblied auf ihre Laternen sangen.
Doch es sollte nicht nur ein Lichterzug durch die Gemeinde werden, sondern auch die Geschichte sollte erzählt werden. Mit viel Liebe zum Detail haben die Aktiven der Schulen und der Kirchengemeinden in Hamm im Eingangsbereich der Schule eine kleine Bühne aufgebaut, auf der die Nächstenliebe gezeigt wurde. Mit einem lauten „Ratsch“ riss der Mann hoch zu Ross seinen Mantel in zwei und gab eine Hälfte einem Bettler, um ihn vor dem Kältetod zu retten. Für die Kinder, die klassenweise in Reihen auf dem Schulhof standen, ein bewegender Moment, unabhängig von der Religionszugehörigkeit.. „Der Wert der Geschichte ist religionsübergreifend.“, sagt Pastor Ulrich Müller von der katholischen Gemeinde, der sich in jedem von uns ein Stück St. Martin wünscht, damit wir in einer besseren Welt leben würden.
So gestärkt an Wissen und Wertvorstellungen ging es los zum Laternen-Umzug durch den Stattteil Hamm. Doch es ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Umzug, der für die beiden Schulen und den Kindergarten in Hamm organisiert worden ist.
„Wir wollen einen ordentlichen Umzug und nicht so ein Gerenne, wie bei Anderen!“ teilt Pastoralreferent Wilhelm Heek mit und ist stolz, den Schützenverein gewonnen zu haben, der im Zug mit dafür Sorge trägt, dass die Großen den Kleinen nicht den Blick auf das Meer an selbst gebastelten Laternen verstellen. So gut gesichert zogen Eltern und Kinder, durch ein Flatterband getrennt, mit Martins-Klassikern von „Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“ bis „Sankt Martin zieht die Zügel an“ über die Amselstraße und Finkenstraße bis zum Martinsmarkt.
Hier gab es für die Kleinen Brezeln - „Kostenlos für die Kinder.“, wie Wilhelm Heek sagt und für die Großen Glühwein und Bratwurst auf dem Markteinsmarkt, der das ganze Wochenende mit Leckereien und Fahrgeschäften lockte.

Autor:

Björn Jadzinski aus Marl

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