Altlasten des Bergbaus: Unbekannte und einsturzgefährdete Schächte

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2018 schließen die letzten Zechen, die Folgen des Steinkohlebergbaus werden weit darüber hinaus massiv spürbar bleiben. Immer wieder sorgen Tagesbrüche für folgenschwere Schäden an Gebäuden, Zugstrecken, Straßen und Autobahnen. Nach einer  Großen Anfrage "Gefährdungen durch den Altbergbau" im Landtag hat die Landesregierung jetzt geantwortet.

 Es gibt  in NRW 65 Schächte, deren exakte Lage nicht bekannt ist. 313 Quadratkilometer Landesfläche sind potenziell vom so genannten oberflächen- oder tagesnahen Bergbau betroffen. Hier werden Risiken aber nicht präventiv bewertet, sondern nur, wenn es bereits zu einem Schaden durch einen Tagesbruch gekommen ist.

Ewigkeitslasten des Bergbaus?

Für viele Menschen in den ehemaligen Revieren, ÖPNV-Nutzer und Autofahrer sind das besorgniserregende Nachrichten. Daher muss die Risikoanalyse durch die Bergbehörde dringend landesweit angegangen werden, um so in Zukunft mehr Tagesbrüche zu verhindern. Das Land zählte zwischen 2005 und 2016 insgesamt 1.897 Fälle, in denen es zu Tagesbrüchen kam.
Bei mehr als 1.100 Schächten muss noch mit Tagesbrüchen gerechnet werden, teilte die Landesregierung in  auf Anfrage mit.  Es  gibt 2.569 stillgelegte Schächte, für die das Land zuständig ist.

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