Bürgerinitiative Marl-Hamm war bei der BI „Uns stinkt’s“ in Herne zu Gast

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Die Bürgerinitiative Marl-Hamm war zu Gast in Herne bei der BI „Uns stinkt’s“  um sich  zu informieren, was es bedeutet, eine Deponie der Klasse 1-3 in seiner Stadt zu haben. Es war eine interessante Veranstaltung, auf der die Probleme offen angesprochen wurden. Es war beängstigend zu sehen und zu hören, dass. z. B. alle Lkw’s (ca. 400 am Tag der AGR und andere) zu 99% ungewaschen mit Klasse 1-3 Abfällen durch die Gegend fahren und nach dem Abladen immer noch genauso dreckig wie gekommen, durch die ganze Stadt fahren.

Die Menschen sind schutzlos dieser öffentlichen Vergiftung ausgesetzt und das seit Jahrzehnten. Die Krebserkrankungen in Herne sind sehr hoch. Warum nur?

Auch der Umgang der Menschen und der Bürgerinitiative in Herne „Uns stinkt’s“ durch die AGR und der Bezirksregierung hat sie  erschrocken. Es wurden  keine Anstalten unternommen, um die Probleme anzugehen. Die Waschanlage für die LKWs ist mangelhaft oder überhaupt nicht im Einsatz. Es wird sogar der Eindruck seitens der Behörden erweckt, das das die Bürgerinitiativen  in Marl und Dorsten mitschuldig sind an der Deponieknappheit, weil sie die Schadstoffeponie  ja nicht auf ihren Halden  wollen. Offensichtlich versucht man hier, beide Seiten gegeneinander auszuspielen.
Sie werden jetzt mit der Bürgerinitiative „Uns stinkt’s“ noch enger zusammenarbeiten, um diesen Sumpf, der die  Gesundheit  Aller und unsere zukünftigen Generationen gefährdet, auszutrocknen.

Bürgerinitiative Uns stinkt’s

Gegen die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch
Die Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE) soll erweitert werden: 4,6 Millionen Kubikmeter mehr verbrannter Müll, davon 1,5 Millionen Kubikmeter hoch belastet und für die Gesundheit potenziell gefährlich.

Dazu kommen fünf Brände mit großer Rauchentwicklung und erhöhtem Feuerwehreinsatz auf einem Gelände mit womöglich abgelagerten, gefährlichen Stoffen.

Da die Zentraldeponie das erste Mal schon zur Jahrtausendwende geschlossen werden sollte, reicht es nun den engagierten Anwohnern: Sie versuchen, ein Abladen weiterer Giftstoffe in ihre Umwelt zu verhindern. Denn Wohnhäuser, Biergärten und Kindergärten liegen nur ein paar Meter entfernt neben der die Sicht dominierenden Müllhalde der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH (AGR).

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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