Fridays for Future ging beim Sommerkongress auf die Strasse

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Am Freitag, 02.08.2019,  haben mehr 1500 Demonstranten für die Umweltbewegung "Fridays for future" in Dortmund demonstriet  Bei  öffentliche Aktionen haben die Initiatoren einen Aufzug in der Dortmunder Innenstadt für mehrere Standkundgebungen sowie in zwei Fällen das "Swarming" genutzt. 

Es wird viel geredet von der Politik und wenig getan.

Der Aufzug der  1000 Aktivisten hat sich in der Zeit von 09.00 bis 11.15 Uhr von der Katharinenstraße in den Bereich der Kleppingstraße/Europabrunnen bewegt und anschließend am Platz der alten Synagoge geendet.  Von  11.00 Uhr bis 12.15 Uhr wurden Standkundgebungen zum Thema "Klimaschutz" in der Dortmunder Innenstadt durchgeführt. Die Kritik der Schüler richtet sich ausdrücklich auch gegen die Bundesregierung und  die Politik in Kommunen und Ländern . Es wird viel geredet und wenig getan.

Bei  zwei Kurztermine zum sogenannten "Swarming"  sind die Demonstranten an der Kreuzung Südwall/Hohe Straße in der Dortmunder Innenstadt bei Grünphasen für Fußgänger auf die Fahrbahn getreten und haben Flugblätter an die haltenden Autofahrer verteilt. Die beiden Swarming-Termine waren  um 11.15 Uhr und 11.45 Uhr und  dauerten  rund fünf Minuten sie wurden aus Sicherheitsgründen durch die Polizei begleitet.

Vereinzeltkam es durch die Versammlungen/Aktionen zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Sommerkongress von Fridays for Future

Vom 31. Juli bis zum 4. August 2019 findet  im Revierpark in Dortmund der Sommerkongress von Fridays for Future statt. Seit Dezember streiken wir jeden Freitag weltweit für eine Zukunft auf einem lebenswerten Planeten. Auf dem Kongress wollen sie zusammenkommen, damit die  Bewegung noch größer, bunter und weltbewegender wird. Mit mehr als tausend Aktivist*innen werden sie sich austauschen und vernetzen, Erlebnisse und Erfahrungen teilen, in Workshops voneinander und bei Diskussionsrunden von Wissenschaftler*innen und Politiker*innen Neues lernen,  bei kreativen Aktionen austoben und vieles mehr. Es gibt viele gute Gründe sich tagelang mit dem Thema „Klima“ auseinander zu setzen. Obwohl wir uns mitten in der Klimakrise befinden, erleben sie  in der Politik nur Stillstand. Deswegen vernetzen sie sich  tauschen sich  aus, lernen Neues, probieren es aus und nehmenihre Zukunft selbst in die Hand!

konkrete Maßnahmen zur Vermeidung der Klimakatastrophe

Die Klimakrise stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit.

Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde laut IPCC bereits um circa ein Grad Celsius erwärmt. Es bleibt daher wenig Zeit, den Klimawandel aufzuhalten und so zu verhindern, dass die Kipppunkte im Klimasystem überschritten werden. Tun wir das nicht, werden die verursachten Schäden weit höhere Kosten mit sich bringen als alle Investitionen in konkrete Maßnahmen zur Vermeidung der Klimakatastrophe.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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