Grüne in Marl reden Klartext

Die Grünen sollten zur „führenden Kraft der linken Mitte werden“, hatte der im Januar gewählte neue Bundesvorsitzende Robert Habeck gefordert.

Nicht weniger wollen Katharina Sandkühler und Daniel Schulz in Marl erreichen.

Katharina appelliert an die Bürger*innen: Wenn sich die Leute mit unserer Politik beschäftigen, erkennen sie das wir weit weg von ideologischen Klischees sind. Wir machen Politik für jedermann, transparent und greifbar. Das unterscheidet uns von den beiden großen Parteien in Marl.

Daniel möchte mit Vorurteilen aufräumen: Die "Öko- Spinner" wollen wir auch weiterhin bleiben. Das ist unsere DNA. Aber wir haben genug Kompetenz in unseren Reihen um alle Themen faktenbezogen anzugehen. Und diese Kompetenzen haben wir auf allen Sachgebieten in unserer Fraktion.

Die Anzahl der Fraktionsmitglieder in Marl hat sich in den letzten 3 Jahren verdoppelt. Vom ehemaligen Bergmann, Landesbeamten, Kriminalbeamten bis hin zum Lehrer ist alles dabei. Der altersdurchschnitt der handelnden Akteure ist überdurchschnittlich niedrig für die Lokalpolitik.

Die guten Umfragewerte erklärt sich Daniel Schulz so: Wähler der liberalen Mitte, christlich orientierte Naturschützer und enttäuschte SPD-Anhänger wechseln zu uns. Auf der anderen Seite wandern der erzkonservative Rand von CDU und CSU, aber auch Wähler von SPD und Linkspartei zur AfD ab. Dagegen sind wir Grünen immun. Realos und Fundis – dieser Gegensatz gehört der Vergangenheit an. Der grüne Markenkern bleibt dabei unverändert Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Die Grünen sind der einzig überzeugende Gegenpol zu Rechtspopulisten und Rechtsradikalen.

Der Fraktionsvorsitzende Michael Sandkühler ist optimistisch: Die Grünen haben aktuell ein größeres Wählerpotenzial als die FDP und ein mindestens genauso großes wie die SPD. Wir sprechen von einer neuen Generation pragmatisch orientierter grüner Wähler. Und er betonte: “Ein Typus wie der gemäßigte Parteichef Robert Habeck passt genau zu diesen neuen Wählern.”
Dagegen können die Sozialdemokraten ihr Potenzial nicht ausschöpfen. "Mögliche SPD-Wähler werden durch die real existierende SPD daran gehindert, für die Sozialdemokraten zu stimmen. Es fehlt vor allem an attraktiven Kandidaten und das nicht nur auf Bundesebene."

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