Stadt Marl beteiligt sich vom 11. bis 24. März an der Internationalen Woche gegen Rassismus

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Die Internationalen Wochen gegen Rassismus setzten in Europa und weltweit ein sichtbares Zeichen für ein demokratisches und tolerantes Miteinander.
Auch die Stadt Marl beteiligt sich vom 11. bis 24. März wieder an der Aktion der Vereinten Nationen und sucht nach engagierten Mitstreitern.

Marl hat keinen Platz für Rassismus!

Mit friedlichen Veranstaltungen spricht sich die deutsche „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus" und ihre Partner gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa aus. Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass Vielfalt ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens ist. Marl hat keinen Platz für Rassismus!
 

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus

Die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus plant und koordiniert die jährlichen UN-Wochen gegen Rassismus in Deutschland und fördert Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Durch die Stiftung soll die Arbeit gegen Rassismus nachhaltig und über das ganze Jahr ausgebaut werden.

Gegründet wurde die Stiftung auf Initiative von Dr. Theo Zwanziger. Weitere Ankerstifter waren der Interkulturelle Rat in Deutschland, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

Zum Stiftungsrat gehören die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth als Vorsitzende, Andreas Lipsch von PRO ASYL, Giovanni Pollice vom Verein »Mach meinen Kumpel nicht an!« und Romani Rose vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma. Geschäftsführender Vorstand ist Dr. Jürgen Micksch, Vorstandssprecherin ist die Autorin Jagoda Marinić aus Heidelberg.

Viele Unterstützer in 2018 Marl

Die Beteiligung kann ganz unterschiedlich sein: Im vergangenen Jahr strahlte Frauen helfen Frauen e.V. zum Beispiel sein Gebäude an der Paul-Schneider-Straße an, der Kindergarten Wirbelwind bemalte sein Fenster mit bunten Fingerabdrücken und das Hans-Böckler-Berufskolleg zeigte eine Kunstausstellung. Die Stadtverwaltung organisierte am Aktionstag eine Versammlung auf dem Creiler Platz und ließ das Rathaus abends unter dem Hashtag #bunterleuchtet in Rot und Blau erstrahlen.

Mitmach-Aktionen oder auffällige Beleuchtung

Für dieses Jahr hat die Jugendvertretung der Evonik angekündigt, den Chemiepark erneut zwei Wochen lang in verschiedenen Farben zum Leuchten bringen. Die Stadt Marl plant am 21. März ebenfalls wieder eine zentrale Aktion, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Ob Mitmach-Aktion oder auffällige Beleuchtung – Alle kreativen Ideen sind herzlich willkommen.


Ideen bis zum 25. Februar vorstellen


Dabei können sich die Initiatoren auf den Aktionstag am 21. März konzentrieren, oder auch den gesamten Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus nutzen. Die Stadt Marl bietet an, die Aktivitäten öffentlichkeitswirksam zu unterstützen. Dazu sollten die Akteure ihre Vorschläge bis zum 25. Februar dem städtischen Integrationsbeauftragen Deniz Tekmen mitteilen (deniz.tekmen@marl.de / Tel. 992777).

„Europa wählt Menschenwürde“

Das vorgeschlagene Motto „Europa wählt Menschenwürde“ fand bei der Planungstagung am 17. September 2019 im Haus am Dom in Mainz breite Zustimmung. Es soll neben dem bisherigen Logo „100% Menschenwürde: Zusammen gegen Rassismus“ verwendet werden. 90 Teilnehmende aus dem Bundesgebiet und unterschiedlichen Arbeitsfeldern diskutierten Vorschläge für die UN-Wochen gegen Rassismus vom 11.-24. März 2019, die kurze Zeit vor den Europawahlen stattfinden.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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