Stadt Marl informierte über die Sanierung der Römerstraße in Marl Hüls

Sabine Klähn (re.) vom Büro "Nelle Ingenieure" im Gespräch mit den Bürgern.  Foto Stadt Marl / Pressestelle.
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  • Sabine Klähn (re.) vom Büro "Nelle Ingenieure" im Gespräch mit den Bürgern. Foto Stadt Marl / Pressestelle.
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Die Stadt Marl informierte  Anwohner und Bürger über den Stand der Planungen zur Sanierung und Umgestaltung der Römerstraße. Die Veranstaltung begann um 18 Uhr im Gemeindezentrum der Herz-Jesu-Kirche in Hüls und dauerte etwa zweieinhalb Stunden.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger interessierten sich für den Umbau der Römerstraße. Bei der Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung war der Gemeindesaal der Herz-Jesus-Kirche überfüllt.

Kreisverkehr entsteht am Dicken Stein

Das  Ingenieurbüro Nelle stellte die einzelnen Bauabschnitte vor. Das Ingenieurbüro Nelle aus Münster und die Stadtverwaltung standen dann den interessierten Gästen zweieinhalb Stunden lang Rede und Antwort. Im Zuge der Baumaßnahme wird die Stadt Marl den Straßenquerschnitt von der Bergstraße bis zur Carl-Duisberg-Straße (Am Dicken Stein) neu aufteilen. Um den zahlreichen Radfahrern gerecht zu werden und die allgemeine Verkehrsteilnahme sicherer zu machen, sollen Radfahrer und Fußgänger in Zukunft getrennt geführt werden. Dafür ist auf der Römerstraße ein 1,85 Meter breiter Radfahrstreifen vorgesehen. Nördlich der Bahntrasse, im Bereich der Straßengabelung zur Carl-Duisberg-Straße, entsteht  ein Kreisverkehr; auch in diesem Bereich werden die Radler über die Fahrbahn geleitet.
Auch  soll es ausreichend Fahrradanlehnbügel, Bänke und Abfallbehälter geben. Der Gehweg im Schul- und Kindergartenbereich dient den Kindern später als Bewegungs- und Spielraum. 
Zu der Radverkehrsplanung gab es aus der Zuhörerschaft ehebliche Bedenken wegen  der Sicherheit der Radfahrer.  Es wurde deshalb Tempo 30 gefordert.

Bauabschnitte, Zeitplan und Verkehrsführung

„Der Verkehr wird zunächst wie gewohnt, ab dem zweiten Bauabschnitt dann aber einspurig über die Römerstraße fließen“, so Verkehrsplaner Ingo Nölker von der Stadt Marl. „Nur die Busse der Vestischen dürfen entgegen der Einbahnstraße fahren“. Der neue Kreisel wird im Durchmesser 34 Meter groß. Jederzeit gut erkennbare und sichtbare Zebrastreifen sollen für eine sichere Überquerung der Fahrbahn für Fußgänger und Radfahrer sorgen. Am Kreisverkehr will die Stadt später Klimabäume wie etwa Amberbäume, Feldahorne oder Linden pflanzen. Der erste Bauabschnitt soll Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. „Wenn das Wetter mitspielt, werden wir Mitte 2022 mit der gesamten Baumaßnahme fertig sein“, erklärte Markus Dunkel vom Ingenieurbüro Nelle. Das Unternehmen wolle die Bauabläufe „zügig durchziehen“. Während der einzelnen Bauabschnitte bemühe man sich um einen „reibungslosen Verkehrsfluss“. Dunkel: „Wir wollen keine langen Umwege für Anwohner“. Auch die Richtungsverkehre sollen „so weit wie möglich aufrechterhalten werden“.
Die Sanierung der Römerstraße wird ab April 2020 durchgeführt und wird bis Herbst 2022 andauern wenn es keine unvorsehende  Zwischenfälle gibt.  Erstmals in einem Bauprojekt der Stadt Marl wurden   auch Kinder der Pestalozzischule und der Kita „Paulinchen“ beteiligt. Die erarbeiteten Vorschläge finden sich in den Planungen wieder. Nach der Vorstellung der Sanierungs- und Umbaumaßnahme konnten Anwohner und Bürger Fragen stellen.

Einschränkungen

Die Bewohner der Stadtteile Marl Hamm und Sickingmühle müssen mit erheblichen Einschränkungen ung Umleizungen während der Umbauarbeiten rechnen. Die Hülsberstr und die A 52 werden als Umgehungsstra0en empfohlen. Die Planung ist noch nicht vollständig abgeschlossen, es können noch Verbesserungsvorschläge eingereicht werden.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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