Trauer und Besinnung nach den Morden in Hanau in Marl

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Am Samstag um 12 Uhr mittags trafen sich Marler Bürgerinnen und Bürger  auf Einladung der Sprecherinnen der CIAG Marl =Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl/Abrahamsfest auf dem Creiler Platz am Rathaus Marl.

Sie  kamen dort mit Kerzen und Blumen zusammen. .Es war ein stilles Gedenken in sehr großer Trauer nach den Morden in Hanau.  Ihre Gedanken waren  bei den Menschen in Hanau, in deren Mitte ein furchtbares und entsetzliches Verbrechen begangen wurde
 Sie  kamen um ihre friedliche und humane Haltung ohne Grenzen  zu bekunden,  gegen Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus und Intoleranz.  Sie  standen dort  Schulter-an-Schulter. Sie  sprachen  auch über  weiteren Schritte gegen Rechtsextremismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit.  Sie hatten  dabei das Banner vom letzten Abrahamsfest:

"Frieden - der Kulturen, Religionen und Völker".

200 Marlerinnen und Marler trafen sich an der Skulptur „no violence“ (Carl Fredrik Reuterswärd) auf dem Creiler Platz vor dem Rathaus. Es prachen unter anderem Beatrix Ries und Intisar Saeed Saif für die Christlich-Islamische-Arbeitsgemeinschaft (CIAG) sowie Muhammet Çatmak für die Moscheegemeinden.

"Gegen Rassismus zusammenrücken"

CIAG-Sprecherin Beatrix Ries war  erschüttert aufgrund des Anschlags in Hanau. Gemeinsam mit Hartmut Dreier freute sie sich sehr, dass so viele Menschen den Weg in die Stadtmitte fanden. „Wir sind fassungslos und wollen noch enger gegen Rassismus zusammenrücken“. Muhammed Catmak, Vorsitzender der Fatih-Moschee, sagte: „Uns fehlen die Worte, wir sind zutiefst betroffen. Wir fühlen uns schmerzlich erinnert an die tödlichen Brandanschläge in Mölln und Solingen. In diesen schwierigen Zeiten sind gegenseitige Achtsamkeit, Empathie und Solidarität geboten“.
Auch für sie war der Anschlag von Hanau eine rassistisch motivierte Tat. Sie forderten gemeinsam aufzustehen gegen Rassismus und für eine tolerante Gesellschaft.
Der rassistisch motivierte Anschlag in Hanau riss am Mittwochabend elf Menschen aus dem Leben, unter ihnen auch der mutmaßliche Täter. Weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Es  war Zeit für Anteilnahme, Solidarität und Trauer.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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