Informationsveranstaltung zur Landesflüchtlingsunterkunft im ehemaligen Gesundheitsamt in Marl der Bezirksregierung Münster

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In eine sachlichen und unaufgeregten Diskussion wurden die Fragen der Bürger beantwortet. Die Bezirksregierung Münster lud zu einer Info-Veranstaltung ein. Die Info-Veranstaltung für alle Nachbarn und interessierten Bürgerinnen und Bürger fand im Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Josef statt. Sie wurden von Pfarrer Heiner Innig begrüßt. Gesprächspartner waren Vize-Regierungspräsidentin Dorothee Feller, EHC-Regionalleiter Ingo Ochtrup und die Stadt Marl. Sie informierten die Bürger über den Standort im ehemaligen Gesundheitsamt in Marl.

Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat wegen Krieg, Verfolgung, Naturkatastrophen oder anderen Notsituationen und suchen Schutz in Europa, Deutschland und auch in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2015 sind knapp 330.000 Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Im Vergleich zu den Vormonaten, insbesondere im Jahr 2015, ist die Zahl von Neuankommenden deutlich gesunken, so Vize-Regierungspräsidentin Dorothee Feller.
Ab Donnerstag 31. März sollen bis zu 250 Menschen in dem leerstehenden Gebäude untergebracht werden. Betrieben wird die Landeseinrichtung künftig von der European Homecare GmbH (EHC).
Die Bürger hatten viele Fragen:
In der anschließenden Diskussion wurden die Fragen gestellt. Wie erfolgt die Zuweisung der Flüchtlinge nach Marl? Wie können die Bürger helfen? Welche Sprachen sprechen die Menschen? Wie lange ist die Nutzungszeit des das ehemaligen Kreisgesundheitsamt als Landesunterkunft? Vize-Regierungspräsidentin Dorothee Feller gab auf viele Fragen Antwort.
Keine Auskunft konnte darüber gegeben werden wie viele Flüchtlinge kommen werden. Es werden nicht alle 250 Plätze sofort belegt und ob die Unterkunft überhaupt irgendwann voll belegt sein wird ist auch nicht voraus zu sagen.
Die Flüchtlinge werden jeweils maximal 6 Monate in der Unterkunft bleiben, so EHC-
Regionalleiter Ingo Ochtrup
In der Unterkunft ist eine 24-Stunden-Betreuung gewährleistet.
Für die Nachbarn der Einrichtung wird es eine Telefonliste geben mit konkreten Ansprechpartnern.
Nach etwa eineinhalb Stunden angeregter Diskussion ging der Abend nach dem offiziellen Teil in Einzel- und Gruppengespräche über.

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