Kinder verunglücken immer mehr im Auto

So geht‘s richtig: Die sechsjährige Lena ist von Mutter Daniela Theune gesichert. Überprüft vom fachmännischen Blick des Verkehrssicherheitsberaters Detlef Marks.
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Es gibt viele Gründe - oder Ausreden, wieso der Nachwuchs im Auto nicht ganz korrekt oder manchmal sogar völlig verantwortungslos befördert wird. Allerdings ist kein Argument wichtig oder einleuchtend genug, denn damit gefährden die Verantwortlichen die Gesundheit, im schlimmsten Fall das Leben der kleinen Beifahrer.
Deshalb: Wenn‘s um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr geht, kennt die Polizei keinen Spaß. Daran ließen Verkehrssicherheitsberater der Polizei Detlef Marks wie Günther Ehm bei ihren Kontrollen am Kindergarten St. Marien keinen Zweifel. Und das hat einen ernsten Hintergrund. Zwar haben die Unfälle mit Kinderbeteiligung auf den Straßen im Kreis Recklinghausen im letzten Jahr insgesamt abgenommen, dafür verunglückten signifikant mehr Mini-Mitfahrer im Auto als noch im Vorjahr.
Eine erschreckende Entwicklung, denn im Wagen ist das Kind stets passiv beteiligt, begeht selbst keinen Fehler, der einen Unfall verursacht oder begünstigt. Im Pkw sind die Erwachsenen für den Transport und insbesondere für die richtige Sicherung der Kinder verantwortlich. Leider, so wissen die Beamten, hakt es genau daran, werden die kleinen Beifahrer oftmals bei Unfällen verletzt, weil sie nicht richtig angeschnallt und oder sorgfältig gesichert waren.
Genau deswegen gibt‘s derzeit verschärfte Gurtkontrollen mit einem gewichtigen Augenmerk auf die Rück- und Kindersitze. Die haben am Kindergarten St. Marien für zwei Fahrzeugführer mit Mini-Begleitung zum tiefen Griff ins Portemonnaie geführt. Wie gesagt: Kein Gnade.
Weitere 40 Autofahrer, die angehalten und geprüft wurden, konnten mit gutem Gewissen, weil verantwortungsvollem Kutschieren mit Kindern, weiterfahren.

Bussgeld:
Wer sein Kind nicht richtig oder fehlerhaft sichert, der zahlt. 30 Euro Bußgeld kostet ein falsch genutzter oder gar kein Kindersitz. Mit 35 Euro ist man dabei, sollten mehrere Kinder davon betroffen sein. Wer sein Kind gar nicht anschnallt, ist 40 Euro los, bekommt dafür aber einen Punkt in Flensburg. Eine Zugabe gibt‘s bei mehreren gänzlich ungesicherten Kindern: 50 Euro plus Punkt.

Autor:

Mariusch Pyka aus Marl

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