Marler Selbsthilfegruppentag am Freitag 10.11. in der insel VHS

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Der 7. Marler Tag der Selbsthilfegruppen ist am Freitag (10.11.)  im insel-Forum.
Seit  Jahren präsentieren sich die Selbsthilfegruppen mit Infoständen einen Tag lang in der Öffentlichkeit. Dann stehen Betroffene und Angehörige ganz verschiedener
chronischer Erkrankungen und Behinderungen,mit psychischen oder Suchtproblemen oder in besonderen Lebenslagen interessierten Besuchern und Besucherinnen im persönlichen Gespräch zur Verfügung. Gern überreichen sie kostenlose Broschüren und Flyer mit aktuellen Informationen auf dem neuesten Stand der Medizin. 
Ziel ist der Austausch zwischen Menschen, die sich bereits in der Selbsthilfe engagieren und solchen, die sich dafür interessieren. 

Selbsthilfegruppen als Partner

Sie sind offen für alle Anliegen und Themen, die an Sie  geben ihr professionelles Wissen und Erfahrungen an sie weiter, um ihr Selbstengagement und ihre Selbstvertretung zu stärken.  Bis 16 Uhr präsentieren die Gruppen ihre Themen und Angebote und informieren über verschiedene Volkskrankheiten von A wie Arthrose bis Z wie Zuckerkrankheit. Das Spektrum der Selbsthilfegruppen zeigt sich an diesem Tag in seiner umfassenden Bandbreite und bietet gleichzeitig konzentrierte Hilfsangebote für spezielle Fragen. Kostenlose Messungen des Blutdrucks runden das umfangreiche Angebot ab.

Selbsthilfegruppen sind  ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheits- und Sozialsystems.

In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Selbsthilfe immer mehr zugenommen, sie ist zu einer “vierten Säule” des Gesundheitssystems geworden. Selbsthilfe leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung und Problembewältigung, insbesondere chronisch Kranker und Behinderter, aber auch von Menschen mit psychosozialen Problemen.

Selbsthilfegruppen sind heute ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheits- und Sozialsystems. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zu ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung und anderen professionellen (Beratungs-) Angeboten im Gesundheits- und Sozialwesen.

Neben der fachlichen Beratung und Information bereichern sie die Versorgungslandschaft durch eine (psychologische) persönliche Komponente- die Sicht des/r Betroffenen, die keine Ärztin, kein Arzt und keine Einrichtung der stationären und ambulanten Versorgung in diesem Maße und dieser Qualität bieten kann. Verständnis und Beistand durch andere, das Gefühl nicht allein zu sein und die individuellen Probleme mit Gleichbetroffenen austauschen zu können, stellen wertvolle Ressourcen für die Gesunderhaltung und Problembewältigung dar, die nicht monetär zu messen oder auszugleichen sind.

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