Zwei neue Regenrückhaltebecken in Alt-Marl gegen Starkregen

Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) beginnt am Donnerstag (09.08.) mit den Bauarbeiten zur Erstellung von zwei Regenrückhaltebecken in Alt-Marl. Ein Regenrückhaltebecken (RRB) ist ein künstlich angelegtes Becken, um kurzfristig in großen Mengen anfallendes Niederschlagswasser vorübergehend zu speichern, damit es verlangsamt in den nachfolgenden Vorfluter (Entwässerungskanal) eingeleitet wird.

Umleitung

„Wir beginnen mit den Arbeiten nördlich der Kaspar-Grove-Straße und beidseitig des Weierbaches“, sagt ZBH-Chef Michael Lauche. Der Begleitweg des Weierbaches zwischen der Kaspar-Grove-Straße und dem Verbindungsweg zwischen Hembrauck und Riegestraße werde „komplett für jeglichen Verkehr gesperrt“. Lauche: „Als Umleitung empfehlen wir die Riegestraße oder Hembrauck“.

Kontakte

Mit den Bauarbeiten für die beiden Becken wurde die Firma Scheidtmann (Tel. 973 70) aus Marl beauftragt. Sie wird die betroffenen Anwohner zeitnah informieren. Darüber hinaus steht den Anliegern bei auftretenden Problemen, Fragen und Anregungen Ferdinand Stock, zuständiger Bauleiter des ZBH, unter der Rufnummer 99-6629 zur Verfügung.

Der ZBH ist bemüht, eventuell auftretende Unannehmlichkeiten im Einvernehmen mit den Betroffenen zu lösen und bittet um Verständnis.

Starkregen nimmt zu

Diesen Sommer haben vielerorts extreme Gewitter und Starkregen verheerende Schäden angerichtet. Ist das schon der Klimawandel? Ja! Selbstverständlich kann nicht jeder einzelne Gewittersturm und jeder Starkregen mit dem Klimawandel erklärt werden. Aber die Klimaforschung ist sich einig, dass solche Extremwetterereignisse bereits zunehmen.  Für die Regenfälle ist das auch einfach zu erklären: Wärmere Luft nimmt mehr Wasser auf, das auch wieder abregnet. Das heisst noch mehr Regen an Rhein und Ruhr. Die Klimapolitik der Bundesregierung hat versagt. Die Treibhausgasemissionen stagnieren seit acht Jahren auf hohem Niveau.
Der aktuelle Klimaschutzbericht 2017 offenbart schonungslos das Scheitern der Bundesregierung beim Klimaschutz. Alle Bundesregierungen seit 2007 hatten sich zu dem Klimaschutzziel verpflichtet, die nationalen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Doch je näher das Datum 2020 rückt, umso weniger lässt sich das Scheitern beim Klimaschutz noch kaschieren. Es zeigt sich klar und deutlich, dass entsprechende Programme und Maßnahmen der Bundesregierung den Klimaschutz nur im Titel trugen, aber tatsächlich keine wirksamen Maßnahmen enthielten.

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