Eklat beim Derby-Sieg des TSV - VfB II muss jetzt nach Disteln, Flossbach-Elf gegen Resse

Fest im Visier hatte der VfB Hüls II (rotes Trikot) und der TSV Ball und Punkte. Letztlich nahmen etwas glücklich die Blau-Weißen die Punkte mit.
  • Fest im Visier hatte der VfB Hüls II (rotes Trikot) und der TSV Ball und Punkte. Letztlich nahmen etwas glücklich die Blau-Weißen die Punkte mit.
  • hochgeladen von Mariusch Pyka

Trainer Holger Flossbach war zwar pitschnass, aber zufrieden, einfach erlöst. Denn die erste Nagelprobe bestand sein TSV Marl-Hüls mit einer gehörigen Portion Glück. Doch den Puls brachte nicht nur die Partie am Badeweiher zum Rasen, vielmehr die Auseinandersetzungen am Rande des Spiels. Der TSV durfte sich nicht im Stadion umziehen, dafür stapfte er rachelüstern eine halbe Stunde vor Anpfiff auf den "heiligen" Samba-Rasen und lief sich warm. Strikt verboten beim VfB Hüls. Eins kam zum anderen und am Ende spitzte sich die Situation zur Halbzeit mit einer handfesten Auseinandersetzung um eine Kabine im Stadion zu. Kindereien zwischen zwei Lokalrivalen ohne Sinn und Verstand.
Doch es wurde auch Fußball gespielt: Die U23 des VfB Hüls kämpfte nicht nur tapfer, sondern hätte mit einem Elfmeter in der Schlussphase das 2:2-Unentschieden perfekt machen können. Allein, Martin Tatura traf statt in die Maschen nur den Pfosten. Damit sackte sich der Bezirksliga-Favorit mit einem 2:1-Erfolg am Badeweiher die ersten drei möglichen Zähler ein.
Sercan Batmaz (43.) brachte die Blau-Weißen in Führung, doch Adi Cetera lochte noch für die Gastgeber vor der Pause (45.) zum 1:1-Ausgleich ein. Für die Entscheidung zeichnete mit einem satten Flachschuss Bilal El-Sabeh in der 70. Minute, der Flossbach samt Gefolgschaft noch lange nach dem Abpfiff jubeln ließ.
Allerdings ist das nur der erste Schritt. „Wir haben noch 29 Endspiele“, weiß auch Flossbach, der ein klares Ziel formuliert hat: Er will die Meisterschaft und den Aufstieg. Nur dafür muss der TSV am Sonntag (15 Uhr) den zweiten Schritt ohne Stolpereinlage setzen. Das Heimspieldebüt gibt die Flossbach-Elf gegen Westfalia Buer. Kein Selbstläufer, aber auf dem Weg zum Gipfelsturm ein Muss.
Der VfB II indes trifft gleich auf den zweiten Titel-Aspiranten: Vestia Disteln schlüpft am Sonntag (15 Uhr) in die Gastgeberrolle und dürfte die Badeweiher-Truppe nicht weniger fordern als der TSV.

Autor:

Mariusch Pyka aus Marl

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