Tolle Tage für Thon-Elf: Erst Drittligist Ahlen, dann Erkenschwick

Unter Freunden: VfB-Coach Olaf Thon kann nach der bislang eindrucksvollen Saison auf die Fans bauen - und auf Erfolge in den kommenden beiden Top-Partien hoffen.
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  • hochgeladen von Mariusch Pyka

Rot-Weiß Essen hat sich gerächt: Der NRW-Liga-Spitzenreiter, der in der Hinrunde seine bisher einzige Saisonpleite beim VfB Hüls hinnehmen musste (1:2), konnte mit 2:0 im Rückspiel erfolgreich Revanche nehmen. Allein: Kein Beinbruch für die Thon-Elf, die am Mittwoch, 23. März, im Westfalenpokal gegen RW Ahlen und insbesondere am Sonntag im Klassiker gegen die Spvgg. Erkenschwick auf Erfolgserlebnisse aus ist.
Aber auch gegen den Liga-Primus wussten die Jungs von Trainer Olaf Thon zu überraschen: Denn in der Höhle des Löwen - mit gut 6500 Zuschauern - zeigten sie, dass auch sie durchaus gefährliche Krallen besitzen, boten den Hausherren einen aufopferungsvollen Kampf. Und das, obwohl ihr Coach ganz tief in die Trickkiste greifen musste, um die massiven Ausfälle in seiner Defensivreihe clever zu kompensieren.
So fand sich Spielmacher Kadir Mutluer auf der Position des Außenverteidigers wieder und Engin Yavuzaslan übte sich als Manndecker: Beide Experimente gelangen überzeugend. Am späten aber absolut verdienten Sieg der Rot-Weißen, gab es am Ende dennoch nichts zu deuteln. Den Hülsern blieb immerhin die Anerkennung, sich eindrucksvoll aus der Affäre gezogen zu haben.
Am Sonntag (15 Uhr) geht es für die Badeweiher-Elf zum nächsten Traditionsclub: die SpVgg. Erkenschwick. Der Nachbar befindet sich jedoch auf einer andauernden sportlichen Talfahrt und sieht dem Abstieg bereits ins Auge. Der erste Nichtabstiegsplatz ist schon ganze sechs Punkte entfernt. Den sportlichen Gnadenstoß könnten bereits die Marler geben, die sich mit einem Sieg weiter Hoffnung auf eine Top-Fünf-Platzierung machen könnten.
„Mit einer Abwehr aus Granit, so wie einst Real Madrid…“, beginnt ein populärer Fangesang, der derzeit allerdings nicht auf den VfB zutrifft. Ausgerechnet vor dem Viertelfinalkracher im Westfalenpokal bei Drittligist RW Ahlen bröckelt der Werkself die Defensive auseinander.
Dass die Hülser aber auch mit einem Verlegenheitsbollwerk dem Gegner das Leben schwer machen können, bewiesen sie gegen RW Essen. RW Ahlen ist trotz eigener Abstiegsnöte aber noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Der 14. der 3. Liga vertraut ebenfalls mit Arie van Lent einem Ex-Profi an der Seitenlinie. Für die Marler gilt es, die Partie zu genießen und auf einen Lucky Punch zu hoffen. Es wäre das Highlight der bisherigen Ära Thon.

Autor:

Mariusch Pyka aus Marl

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