Velbert tanzt zum Verfolgerduell an

Schoss sich die Ladehemmung aus dem Schuh: Timur Karagülmez (re.), der mit Sturmpartner Tim Hellwig jubeln kann.
  • Schoss sich die Ladehemmung aus dem Schuh: Timur Karagülmez (re.), der mit Sturmpartner Tim Hellwig jubeln kann.
  • hochgeladen von Mariusch Pyka

Der Zweck heiligt die Mittel. Und wenn man mit der feinsinnigen Fußballkunst gerade auf Kriegsfuß steht, dann müssen auch mal die alten Malocher-Tugenden herhalten. Und die reichten dem VfB Hüls beim VfB Homberg zu einem satten, wenngleich glücklichen Dreier. Wichtiger: Vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) gegen die starken Velberter stoppte der NRW-Ligist die Abwärtsspirale.
Besser: Mit dem 1:0-Sieg in Homberg münzen Olaf Thon und seine Jungs die kommende Partie am Badeweiher sogar in ein reinrassiges Verfolgerduell.
Denn zwischen dem achten Rang, auf den die Rot-Weißen jetzt gespült wurden, und den drittplatzierten Velbertern liegt nur ein Puffer von drei Punkten. Will heißen: Bei einem Heimsieg tummeln sich die Hülser sogleich wieder in den Spitzenrängen der Liga.
Kaum denkbar nach dem Leidensweg der letzten Wochen, der in einem katastrophalen 0:5-Debakel gegen Fortuna Köln mündete.
Doch bereits beim Pokal-Derby gegen die Spvgg. Erkenschwick keimte Hoffnung, impfte sich die zuletzt torkelnde Mannschaft mit einem 2:0 und dem Einzug ins Viertelfinale frischen Mut. Zwar konnte die Thon-Elf in Homberg nicht an die spielerisch eindrucksvolle Vorstellung gegen die Stimberg-Truppe anknüpfen, aber die Abwehr wankte nicht mehr wie ein angeschlagener Preisboxer und Timur Karagülmez löste in der 49. Minute endlich den gordischen Knoten aus seinen Stiefeln: Aus 30 Metern lochte er mit einem überlegenen Lupfer die Kugel zum einzigen Treffer des Tages ein.
Für den jungen Stürmer ein wichtiges Erfolgserlebnis, der zu Beginn der Saison wie Phönix aus der Asche gestiegen war, zuletzt allerdings gehemmt und glücklos über den Grünstreifen schlich.
Doch aller zufriedenstellender Tabellenansichten zum Trotz warnt Trainer Olaf Thon vor blauäugiger Euphorie, denn seine Blickrichtung geht allein gen Klassenerhalt. Alles andere ist nur Zugabe, die der VfB jedoch in vollen Zügen genießen will.
Und mit dem Genießen kann man ja nicht früh genug anfangen. Die nächste Chance bietet sich dazu am Sonntag gegen die SSVg. Velbert, die übrigens mit den Ex-Hülsern Ercan Kacar und Andreas Kluy antanzen.

Autor:

Mariusch Pyka aus Marl

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