19-jährige Halternerin mit fünf Kinder durch Reizgas am Wuppertaler Hauptbahnhof verletzt

Am Wuppertaler Hauptbahnhof kam es am Sonntagmittag (18. Februar), um ca 13.10 Uhr, durch drei bislang unbekannte Täter zu Atemwegs- und Augenreizungen bei 25 Reisenden. Eine 19-jährige Halternerin die fünf Kinder betreute war ebenfalls darunter.

Als Bundespolizisten sich am Sonntag auf dem Weg zu einem Einsatz auf Bahnsteig 2 befanden, nahmen die Beamten im Personentunnel den Geruch von Reizgas wahr. Sie sahen drei männliche Personen, die bei Erblicken der Beamten flüchteten. Im gleichen Moment wurden die Polizisten von einer Frau mit fünf Kindern angesprochen, die über Unwohlsein und Atemwegs- und Augenreizungen klagten.

Die Beamten wägten ab und betreuten die 19-jährige Halternerin und die, in ihrer in Obhut befindlichen, fünf Kinder. Im weiteren Verlauf wurde bekannt, dass von dem Gaseinsatz ungefähr 25 Reisende betroffen waren. Alle hatten keine länger anhaltenden Verletzungen durch die Reizgaseinwirkung und lehnten eine ärztliche Versorgung ab.

Die Wuppertaler Feuerwehr wurde für eine Entlüftung des Personentunnels alarmiert. Da das Gas schnell verflog, schloss die Feuerwehr eine weitere Gefährdung für die Reisenden aus und das Entlüftungsgerät musste nicht eingesetzt werden.

Aufgrund des Umstandes, dass sich die Polizisten um die Reisenden kümmerten, die von der Reizgaseinwirkung betroffen waren, gelang es den Tätern in Richtung Stadtgebiet zu flüchten. Hinweise zu den Tatverdächtigen nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800-6 888 000 entgegen.

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