Ein Mittagstisch für die Seele und den Hunger

Ran an die Töpfe (v.li.): Ella Wikarek, Heiner Vollmar, Bürgermeister Werner Arndt, Gisela Hamers, Pfarrer Mike Netzler, Gudrun Rosengarten, Willi Hülsmann, Anne Trojandt und Doris Kleppel.
  • Ran an die Töpfe (v.li.): Ella Wikarek, Heiner Vollmar, Bürgermeister Werner Arndt, Gisela Hamers, Pfarrer Mike Netzler, Gudrun Rosengarten, Willi Hülsmann, Anne Trojandt und Doris Kleppel.
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Essen ist etwas Elementares, nicht nur als Nahrungsaufnahme, sondern ebenso als gemeinsames Erlebnis, es gehört zur Privatsphäre, die Menschen miteinander teilen - aber Essen ist auch lebensnotwendig. All diese Gründe machen den „Mittagstisch“ im Pfarrzentrum St. Marien so wichtig und wertvoll.
„Als Gemeinde nach außen wirken“, so spricht Pfarrer Mike Netzler über das Angebot „Mittagstisch“ in St. Marien. Auch Bürgermeister Werner Arndt hält die Einrichtung für wichtig: „Der Mittagstisch ist inzwischen eine anerkannte soziale Einrichtung in unserer Stadt, die eine wichtige diakonische Aufgabe wahrnimmt.“ Aber vor allem ist der Mittagstisch eins: Ein Ort, an dem sich viele Bürger wohl fühlen.
Seit dem Jahr 2008 gibt es jeden Mittwoch diese Einrichtung. Das Angebot ist aus der Fusion der drei ehemals selbstständigen Gemeinden St. Marien, Liebfrauen und Herz Jesu entstanden. Gedacht war der Mittagstisch anfangs für Familien mit Kindern. Heute steht er für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren offen.
„Es kommen viele Menschen in unser Pfarrheim, die entweder günstig essen möchten oder Mahlzeiten in geselliger Runde bevorzugen“, so Heiner Vollmar, der das Angebot mit ins Leben gerufen hat. Eine warme Mahlzeit und ein Nachtisch kosten 35 Cent für Kinder von sechs bis zehn Jahren, Erwachsene zahlen 70 Cent. „Die Menschen, die zu uns kommen, fühlen sich wohl“, so Vollmar. Neun Ehrenamtliche sorgen für eine ausgewogene Ernährung. Gekocht wird aber auch „gut westfälisch und bürgerlich“, erzählt Vollmar, „an einem Tag werden oftmals 70 Mittagessen zubereitet.“ Viele bleiben bis zum Nachmittag und schließen sich dem Seniorencafé an.
Arndt selbst hatte sich im März dieses Jahres zu seinem 50. Geburtstag anstelle persönlicher Geschenke über eine Spende - unter anderem - für den Mittagstisch gefreut. Das Ergebnis: Der Einrichtung kamen 4500 Euro zugute.

Autor:

Mariusch Pyka aus Marl

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