Rainer Schmidt in der Friedenskirche
„Ich bin froh, dass ich nicht so normal bin wie mein Publikum“

Rainer Schmidt will helfen die Vorbehalte gegenüber Behinderten abzubauen.
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  • Rainer Schmidt will helfen die Vorbehalte gegenüber Behinderten abzubauen.
  • hochgeladen von Ulrich Effing

Rund 300 Besucher erlebten das Kabarett-Programm „Däumchen drehen“ von Rainer Schmidt am Samstag, 11.11.2018 in der Friedenskirche. Mit Humor und Schlagfertigkeit nahm er sein Publikum mit auf eine Reise in die Welt der Inklusion. In seinem zweistündigen Programm ging es im u.a. darum den Zuhörern die Scheu vor dem Umgang mit Behinderungen zu nehmen. Mit dem Bekenntnis „Ich bin froh, dass ich nicht so normal bin wie mein Publikum“, startete er in den Abend. Am Ende kam er zu dem Ergebnis, dass jeder mit Schwächen und Einschränkungen in seinem Leben klar kommen muss und der Begriff der Behinderung sehr relativ ist. Er selbst wurde ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel geboren. Schmidt zitierte mit einem Schmunzeln seine Großmutter, die nach seiner Geburt gesagt haben soll: „Handwerker wird der Junge nicht“. Stattdessen wurde Schmidt Pfarrer der Rheinischen Landeskirche, gewann zahlreiche Titel und Medaillen als Tischtennisspieler, u.a. bei den Paralympics, und begann 2013 mit Auftritten als Kabarettist. Für die Friedenskirche war dieser Abend der Start in eine Aktionswoche unter dem Titel „Gottes geliebte Menschen.“

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