Drei Punkte Abzug für FC Marl und weiteres Unheil droht

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Am Boden: Für den FC marl kommt es derzeit knüppeldick.
Es braut sich was zusammen für den FC Marl. Und ob er so ganz unschuldig an dem Unheil ist, das ihm bereits drei Punkte Abzug bescherte, ist zumindest fraglich.
Nach der Auftakt-Klatsche im Derby gegen Sinsen befreite sich der junge Fusionsclub mit einem spektakulärem Kraftakt bei den Spvgg. Herten. Nach 0:2-Rückstand gelang den Jungs von Uli-Turowski ein 3:2-Triumph. Und genau der wurde jetzt einkassiert. Von der Staffelleitung. Der Grund: Mit Florian Lingner setzte der FC Marl einen Akteur ein, der noch nicht spielberechtigt war.
Die Punkte sind erst einmal futsch, wenngleich der Verein dagegen Einspruch einlegen will.
Doch schlimmer geht‘s immer: Jetzt flatterte auch noch ein Einspruch von Langenbochum gegen das 1:1 am letzten Spieltag auf den Tisch der Staffelleitung. Wegen arglistiger Täuschung. Ein FC-Spieler ließ sich bewusst eine gelbe Karte geben, die aber eigentlich ein anderen Marler Akteur kassieren sollte. Der war bereits Gelb belastet und hätte so in der ersten Halbzeit das Feld verlassen müssen. Der Schiedsrichter fiel angeblich darauf rein.
Aber auch die Einwechslung von Kevin Paust, der in der 92. Minute für den 1:1-Ausgleich sorgte, soll untersucht werden. Denn Paust tauchte nicht im Spielbericht auf.
Das allerdings soll nach Angaben des Vereins nicht das Verschulden vom FC Marl sein.
Sollte auch dieser Einspruch fruchten, steht die Elf von Trainer Uli Turowski vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenletzten FC Gladbeck blank an Punkten da.
Kein guter Start in eine neue Zukunft FC Marl.
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