Künstler und Produzent

Rico Bernasconi (li.) arbeitet jetzt gemeinsam mit Akon, dem bekannten Künstler aus den USA. Auf „Girls“ wird in den Clubs schon seit einigen Wochen getanzt.
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Es ist noch nicht so lange her, dass ein Musikproduzent auch als eigenständiger Künstler in der Pop-Öffentlichkeit akzeptiert wird. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten in desem Bereich dürften „Timbaland“ oder „David Guetta“ gehören.

Und natürlich aus der hiesigen Region Rico Bernasconi. „Für mich wurde bei meiner Geburt sogar ein Feuerwerk gezündet“, schmunzelt der sympathische Fröndenberger, denn in der Ruhrstadt ist er geboren. Und zwar am 31. Dezember 1970, deshalb auch die Fußnote mit der Böllerei.
Die ersten Jahre verbrachte Rico mit seinen Eltern in Sümmern, dann ging es von 1974 bis `89 nach Lendringsen. In dieser Zeit startete er seine Karriere als DJ in der Mendener Discothek „Tiffany“, bevor er im „KM“ Platten auflegte.
Schon mit 13 Jahren hatte Rico Bernasconi seine ersten Plattendecks und ein Mischpult inklusive seiner eigenen Maxi-Scheiben-Sammlung. „Das Auflegen hat sich dann kontinuierlich weiterentwickelt, bis ich mir im Ruhrgebiet einen gewissen Namen gemacht hatte“, beschreibt er seinen Werdegang.
In den 90er Jahren folgte dann der logische Schritt zum Produzenten. Zwar war Rico damals bei bekannten Marken in Dortmund beschäftigt, aber sein Wohnsitz war immer noch hier in der Gegend: in Iserlohn-Letmathe. Erst 2010 folgte dann der Umzug nach Bochum, der Anschrift bis zum heutigen Tag.
Bis zum ersten richtigen Hit dauerte es aber noch eine Weile. Mit dem Dreimann-Projekt „Master Blaster“ gelang schließlich der Durchbruch, der bis auf Platz sieben der Media Control Charts schoss und sogar für den Echo nominiert wurde. Und auch in Europa ging es steil nach oben. „One Night in Bangkok“, diesmal mit „Vinyl­shakerz“, machten den Namen Rico Bernasconi weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt.
Der endgültige Durchbruch gelang mit den „Remix‘“ mit Berühmtheiten wie Timbaland, Snoop Dog oder Alexandra Stan.
In diesen Tagen startet eine Kollaboration mit seinem Freund Beenie Man und dem in Amerika schon seit zehn Jahren sehr erfolgreichen Künstler Akon. Ein Remake von „Girls“ mit den Originalstimmen dieser beiden Stars, gibt nun Rico Bernasconi den letzten Schliff. „In den Clubs wird zu „Girls“ bereits gefeiert - eine Top Zehn Position seit mehr als fünf Wochen in den einschlägigen Ranglisten sprechen eine deutliche Sprache“, ist der Ex-Lendringser stolz auf seinen Coup. Und wie bekannt „Akon“ in seiner Heimat, den USA, ist, zeigt allein die Tatsache, dass er als letzter noch mit Michael Jackson bis kurz vor dessen Tod zusammengearbeitet hat.

Rico Bernasconi (li.) arbeitet jetzt gemeinsam mit Akon, dem bekannten Künstler aus den USA. Auf „Girls“ wird in den Clubs schon seit einigen Wochen getanzt.
Rico Bernasconi (re.) und Ingo Meister, beide aus der Region an Hönne und Ruhr, arbeiten perfekt zusammen.

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