Inge Blask: „Landesregierung schafft bestmögliche Bedingungen für eine Förderung des Breitbandausbaus in NRW – auch im Märkischen Kreis“

„Ich begrüße die Erklärung des Wirtschaftsministers Garrelt Duin in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses, auch über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) alle eingeräumten Fördermöglichkeiten für die Anbindung von Gewerbegebieten an Hochgeschwindigkeitsnetze zu nutzen. Weiteres Geld steht aus dem für den ländlichen Raum zuständigen ELER-Programm zur Verfügung“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Blask

Im gesamten Märkischen Kreis verfügen derzeit 97,2% der Internetanschlüsse über eine Geschwindigkeit größer 2 Mbit/s, wobei dies die kleinste Geschwindigkeit für Breitbandversorgung darstellt. In Balve verfügen 95%, in Hemer 99%, in Menden 99%, in Neuenrade 99% und in Plettenberg 97% der Internetanschlüsse über eine Geschwindigkeit größer 2 Mbit/s.
Ein etwas andres Bild zeigt sich bei den Anschlüssen mit einer Geschwindigkeit von größer 50 Mbit/s, wobei im gesamten Märkischen Kreis 60,4% der Anschlüsse über eine Geschwindigkeit größer 50 Mbit/s verfügen. In Hemer verfügen 74%, in Menden 71%, in Neuenrade 55%, in Plettenberg 51% über eine Anschlussgeschwindigkeit von größer 50 Mbit/s. In Balve hingegen nur 1%.

„Diese Zahlen zeigen, dass die Grundversorgung mit Breitbandanschlüssen im Märkischen Kreis und den genannten Kommunen gesichert ist. Allerdings zeigen sie auch, dass im Bereich der Hochgeschwindigkeitsnetze (größer 50 Mbits/s) noch aufholbedarf besteht, insbesondere in Balve. Es ist daher erfreulich, dass NRW im neuen operationellen Programm der EU ausdrücklich den Hochgeschwindigkeits-Breitbandausbau für kleine und mittelständige Unternehmen aufführt“, so Blask.

Leistungsfähige Breitbandanschlüsse sind ein zentraler Standortfaktor für Unternehmen. Sie finden hierzu bereits heute in Nordrhein-Westfalen bessere Bedingungen vor als in vielen anderen Flächenländern. Mit der Einrichtung von Breitband-Consulting und dem Runden Tisch beim Wirtschaftsminister hat die Landesregierung schon den Weg für die Koordination des Ausbaus leistungsfähiger wirtschaftsnaher Breitbandinfrastruktur beschritten. Die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen ist ein wesentlicher Bestandteil des EFRE-Strukturfonds in Nordrhein-Westfalen.“

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