Zweiter landesweiter Warntag
140 Sirenen heulen im Märkischen Kreis

Stephan Volkmann, Chef der Kreisleitstelle, löst beim landesweiten Warntag den Sirenenalarm aus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
  • Stephan Volkmann, Chef der Kreisleitstelle, löst beim landesweiten Warntag den Sirenenalarm aus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
  • hochgeladen von Hans-Jürgen Köhler

Kreis. Kreisweit heulen am Donnerstag, 7. März, die 140 Sirenen im Märkischen Kreis.

Beim zweiten landesweiten Warntag ist auch die heimische Region eingebunden, teilt die Kreispressestelle mit. Um 10 Uhr löst die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Lüdenscheid den Alarm aus.
Die Warntöne "Entwarnung" (zwei Minuten Pause), "Warnung" (zwei Minuten Pause) und "Entwarnung" werden zu hören sein. Künftig sollen jedes Jahr Anfang März die Sirenen heulen. Nachdem viele Städte und Gemeinden im Märkischen Kreis ihre Warnanlagen in den vergangenen Jahren um- oder nachgerüstet haben, ist eine beinahe flächendeckende Alarmierung der Kreisbevölkerung in den Städten und Gemeinden möglich. Nachholbedarf gibt es aktuell noch in der Stadt Lüdenscheid. Es wird aber aktiv an dessen Behebung gearbeitet.
Ziel des landesweiten Warntages ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und ihnen Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen kann. Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen, nur wenn die Bürger rechtzeitig gewarnt werden, können Gefahren gebannt und Schäden erfolgreich bewältigt werden. Über Radio, Fernsehen und Internet werden viele erreicht – das Land Nordrhein-Westfalen möchte noch mehr und setzt außerdem auf Sirenen und Lautsprecherdurchsagen.
Der Aufruf zu bestimmten Verhaltensweisen dient nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern erleichtert die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich. Die Bürger können durch ihr richtiges Verhalten wichtige Beiträge zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit ihrer Nachbarn leisten.
Die Warnung der Bevölkerung im Brand- und Katastrophenschutz ist ein wichtiger Baustein der Gefahrenabwehr. Dafür zuständig sind in der Regel die Kommunen.

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