Polizei Menden: Kein Entführungsfall
Aktualisierung: Suche nach Lia geht weiter

Ein alter Schlafsack wurde in der Hönne gefunden.
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  • Ein alter Schlafsack wurde in der Hönne gefunden.
  • Foto: Feuerwehr Menden
  • hochgeladen von Uwe Petzold

Aktualisierung:

16.40 Uhr: Das schreibt die Polizei Märkischer Kreis: Wasserretter der Feuerwehr Balve haben heute Nachmittag nach Hinweisen erneut die Hönne abgesucht - ohne Fund. Wir gehen weiter jeder Information nach. Bitte:

👉 ... keine unbestätigten Informationen verbreiten!
👉 ... gefährden Sie sich nicht selbst bei der Suche!
👉 ... geben Sie Hinweise sofort weiter unter der 110!

Auch am Dienstag gibt es keine Spur von Lia. Die großen Aktivitäten wurden heruntergefahren, unter anderem werden weiter Suchplakate verteilt. Hinweise werden erbeten an Tel. 02373/9099-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

18.45 Uhr: 3. Entwarnung: In der Hönne im Bereich Molle wurde eine Fleecejacke gefunden, die nicht mit Lia in Verbindung steht.

15.17 Uhr: Die Polizei im Märkischen Kreis sucht jetzt auch mit einer Drohne. Sie schreibt:  Wir starten gerade eben eine Drohne auf der Suche nach dem vermissten Mädchen. Wir lassen nichts unversucht. Der Hubschrauber dreht zunächst wieder ab.
👉 Bitte gefährden Sie sich nicht selbst bei der Suche!
👉 Geben Sie Hinweise sofort weiter unter der 110!
👉 Verbreiten Sie keine ungeprüften Informationen!
👉 Wir danken allen Unterstützern!

13.30 Uhr: 2. Entwarnung. Diesmal wurde in der Hönne Straße Am schwarzen Weg eine Warnweste gefunden.

12.20 Uhr: Entwarnung: Es wurde ein Gegenstand in der Hönne an der Straße  Die Straße Abtissenkamp in Menden gesichtet. Es handelte sich aber nur einen Schlafsack

10.20 Uhr: Die Polizei wird zuletzt vermehrt mit der Mutmaßung konfrontiert, es könne sich um einen Entführungsfall handeln. Es gibt keinerlei Hinweise oder Spuren, die diesen Verdacht auch nur annähernd zulassen würden.

Polizeibeamte verteilen Fahndungsplakate im Bereich der Innenstadt.

Im Verlaufe des Vormittags werden erneut Suchmaßnahmen unter Beteiligung der Bereitschaftspolizei Wuppertal durchgeführt, um die Wehre abzusuchen. Ein Polizeihubschrauber wird aufgrund des leicht gesunkenen Wasserstands erneut den Verlauf der Hönne sowie die Ruhr in Richtung Schwerte absuchen.

8.52 Uhr: Die Polizei Märkischer Kreis teilt mit: „Beamte des polizeilichen Opferschutzes kümmern sich gegenwärtig um die Betreuung der Angehörigen. Am Wochenende waren bereits Notfallseelsorger vor Ort.

Es wird weiterhin allen eingehenden Hinweisen nachgegangen. Bislang sind jedoch keine konkreten Hinweise auf den aktuellen Aufenthaltsort des Mädchens eingegangen.

Polizeibeamte ermitteln weiterhin mit Nachdruck im Wohn- bzw. im sozialen Umfeld der Familie der Gesuchten. Konkrete Suchmaßnahmen im zum Wochenende werden bei Vorliegen neuer Erkenntnisse umgehend eingeleitet.

Die Polizei ist weiterhin auf Zeugenhinweise angewiesen. Wer Angaben zum Aufenthaltsort der Vermissten geben kann, wird gebeten, sofort den Notruf 110 zu wählen.

Nach einer zweitägigen Suche nach der 10-jährigen Lia aus Menden mussten die Einsatzkräften an diesem Abend die Suche vorerst erfolglos beenden.

Trotz Unterstützung durch "unfassbar viele" Helfer aus der Bevölkerung (so aus der Meldung der Feuerwehr Menden) bleibt das Mädchen verschwunden. Hier die Abschlussmeldung der Polizei: "Auch die Absuche mit den Sonar-Booten verlief leider ohne Ergebnis. Zudem wurde im gesamten Tagesverlauf zahlreichen weiteren Zeugenhinweisen nachgegangen. Auch diese führten bisher nicht zum Auffinden der vermissten Lia. Die Einsatzkräfte haben daher mit Blick auf die Dunkelheit nun die Intensität der Suche stark heruntergefahren. Am morgigen Montag wird die Polizei NRW Märkischer Kreis im Verlaufe des Vormittags mögliche weitere Maßnahmen prüfen. " Auf der Internetseite der Feuerwehr Menden wird den vielen Beteiligten Helfern, wie den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehren, THW und den beteiligten Hilfsorganisationen ebenso wie den unzählbaren Helfern vor Ort oder im Hintergrund ein großes Dankeschön für die große Unterstützung ausgesprochen. Die Suchmaßnahme, über die mittlerweile auch im Fernsehen berichtet wurde, wurde mit Hunden, Booten, Drohnen und einem Hubschrauber sowie spezialisierten Wasserrettern an Hönne und Ruhr durchgeführt. Weitere Berichte zur Suche hier und hier.

Autor:

Karolin Rath-Afting aus Menden (Sauerland)

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