Meine "Rentner-Glosse"
Ein Mensch, um den es mir leid tut!

Man mag es für sentimental halten, aber ich hatte bei manchen Menschen, die ich niemals persönlich kennengelernt habe, schon immer das Gefühl, dass es mir sehr leid tun wird, wenn sie einmal sterben. 

Keith Emerson (Selbstmord), der Keyboarder von "Emerson, Lake & Palmer", gehörte dazu. Und sein Mitstreiter, Sänger Greg Lake (Krebs). Oder John Wetton (Krebs), der Frontmann der Gruppe "Asia".
Schon Mitte der 60er zählte für mich auch Beatle Paul McCartney zu dieser Gruppe. Er war, glaube ich rückblickend, der Erste, den ich in "meine" Gruppe aufnahm. Er lebt zum Glück noch und hat die Corona-Zeit genutzt, um eine neue CD aufzunehmen. (Also: falls jemand für mich ein Weihnachtsgeschenk sucht...)
Später kam Roger Moore hinzu. Seinen allerersten Film als neuen Bond erlebte ich 1973 in England. Das Publikum war begeistert und gab bei manchen Szenen Standing Ovations.

Und spätestens jetzt, denke ich mal, wissen Sie auch, warum ich diese Glosse schreibe. Sean Connery ist tot. Für viele war er der einzig ECHTE James Bond.
Ich habe ihn gemocht. Nicht nur in dieser Rolle, sondern auch in späteren Jahren als Charakterdarsteller. Erst vor wenigen Wochen haben wir ihn auf DVD in "Forester - Gefunden" gesehen, eine Paraderolle.
Dass er gestorben ist, habe ich heute in der Tagesschau erfahren. Und mir ein paar Sekunden lang gewünscht, dass diese Sendung tatsächlich Fakenews verbreitet - wie in Corona-Zeiten ja häufig behauptet wird.
Dann glaubte ich aber tatsächlich, dass den Tagesschau-Redakteuren ein Fehler passiert sei. Nämlich als sie die Zahl der Connery- Bond-Filme mit SIEBEN Angaben.
Ich kam auch beim mehrmaligen Nachzählen unserer DVDs nur auf fünf Filme. Den inoffiziellen "Sag niemals nie" mitgezählt, immerhin auf sechs Stück.
Also musste eine Recherche her.
Dank Kollege "Google" entdeckte ich dann noch "Man lebt nur zweimal", der offenbar in unserer DVD-Sammlung fehlt und den ich auch nicht mehr in Erinnerung habe.

"Man lebt nur zweimal". Ein schöner Titel. Wäre schön, wenn Sean Connery - und die anderen Stars aus "meiner" Gruppe - dies für sich erleben dürfen...

Autor:

Hans-Jürgen Köhler aus Menden (Sauerland)

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