Musikalisch betrachtet vom Werkschor Auerweg
„Ewig dieses Leben“

Der „Werkschor Auerweg“ sorgte mit seinem selbst geschriebenen Musical über Ernst Danz für Furore. Zwei Jahre hatte sich der Chor danach Zeit genommen, um sein neues Programm auszuhecken.
  • Der „Werkschor Auerweg“ sorgte mit seinem selbst geschriebenen Musical über Ernst Danz für Furore. Zwei Jahre hatte sich der Chor danach Zeit genommen, um sein neues Programm auszuhecken.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Angelika Fuhsy

Menden. Das Mendener Amateur Theater - kurz M.A.T. - präsentiert am Donnerstag, 6. Juni, den Iserlohner "Werkschor Auerweg", der erstmals in Menden zu Gast ist. Im Theater in der Fröndenberger Straße 40 singt er sein aktuelles Programm „Ewig dieses Leben“.
"Als eine Art singender Freundeskreis hat der 'Werkschor' im Frühjahr 2006 seine erste mutige Probe im engen Wohnzimmer von Chorleiter Ralf Tiemann absolviert. Was sich anfänglich noch eher wie eine Schnapsidee angefühlt hat, gewann schnell an Format und hat sich inzwischen in Iserlohn ziemlich etabliert", so die Info zum Chor.
Mit bisher fünf Programmen, getragen von selbst arrangierten, umgetexteten und "mehrfach durch den Werkschor-Wolf gedrehten Songs" haben sich die „Stimmen des Volkes“ mittlerweile ein stattliches Publikum ersungen.
Unter dem Titel „Ewig dieses Leben“ machen sich die Sänger und Sängerinnen diesmal „auf die Suche nach dem Sinn“. Es ist weit mehr geworden, als nur ein musikalischer Versuch, die eigene midlife crisis zu bewältigen - wobei der Chor bei der Suche nach geeignetem Material wahrlich aus dem Vollen schöpfen konnte: Rio Reiser, Tocotronic, die Erdmöbel, Max Raabe, Hildegard Knef und viele andere, die sich mit den existenziellen Fragen unseres Lebens auf diesem erstaunlichen Planeten herumgeschlagen haben, sind in dem rund zweistündigen Programm vertreten. "In gewohnter Werkschor-Weise wird es auch Gedichte, Geschichten und Gedanken zum Thema geben", versprechen die Musiker. Die eigentliche Herausforderung war, eine Auswahl zu treffen. Der Stoff - von Kästner bis Kaminer, von Nietzsche bis Monty Python - hätte locker für zehn Chorprogramme gereicht.
Wenn „Ewig dieses Leben“ am Donnerstag, 6. Juni, um 19.30 Uhr im M.A.T. erklingt, werden also vermutlich nicht alle Sinnfragen final beantwortet werden. Aber so ist das halt mit dem Leben: "Es gibt immer so wahnsinnig viele Optionen, und fertig ist man erst, wenn’s vorbei ist."

Tickets

Karten gibt es bei medienstatt, Unnaer Straße 50, bei Brennweite - Fraukes Fotostudio, Unnaer Straße 41, telefonisch unter 02373/1790980.

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