Junges Theater Menden inszeniert Klassiker von Shakespeare
Romeo und Julia im neuen Gewand

Mit frischem Wind bringt das Ensemble den Shakespeare-Klassiker auf die Bühne.
  • Mit frischem Wind bringt das Ensemble den Shakespeare-Klassiker auf die Bühne.
  • Foto: mat Menden
  • hochgeladen von Uwe Petzold

„Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.“ Würde man die Menschen auf der Straße nach einem Theaterstück von Shakespeare fragen, die überwiegende Antwort wäre vermutlich Romeo & Julia. Die tragische Liebesgeschichte hat auch heute noch ihren Reiz. Im Theater aus der Fabrik wird diese Geschichte vom jungen M.A.T. neu erzählt, nach einer modernen Bearbeitung von Anke Ruge.

Menden. „Diese Liebesgeschichte hat immer ihren Reiz und bietet eine Vielzahl interessanter Rollen“, erklärt Katja Maikowski aus dem Regie-Team, warum dieses Stück ausgewählt wurde.
Dabei steht für die jungen Theatermacher nicht nur die eigentliche Aufführung im Vordergrund, sondern auch die Entwicklung der Darsteller. „Schauspielerische und persönliche Entwicklung, Mut zum freien Spiel und dabei sich selbst entdecken – auch dies sind Schwerpunkte für uns.“, erläutert Daniel Kreisel die Ziele des Jugendtheaters.
Die Entwicklung gilt auch für die Regie: Mit Conrad Brinkmann und Kira Brenne sind zwei Darsteller auf die Seite der Regie gewechselt und sollen zukünftig Verantwortung für Inszenierung und Organisation übernehmen.
Das Stück hält sich an die klassische Geschichte. Anstatt der Fehde zwischen zwei verfeindeten Familien, wird es jedoch zum Streit von gang-ähnlichen jugendlichen Gruppen.
Während die Capulets weiterhin eine reiche, verwöhnte Truppe sind, wird aus den Montagues eine Bande von Jugendlichen aus einfacheren Verhältnissen. Inmitten dieses Streits stehen Romeo und Julia, die sich auf eine ungewöhnliche und gefährliche Beziehung einlassen, die unausweichlich zum Verderben der beiden wird.
Aus verstaubter Liebestragödie wird modernes Drama, das mit aktuellen Umgangsformen den Zugang erleichtert, ohne dabei dem Stück auch nur ein bisschen von seiner Kraft oder dem Publikum die Ergriffenheit zu rauben.

Info:   Premiere ist am 8. März um 20 Uhr. Weitere Termine: 9./10. Märt, 15./16./17. März, 22./23./ 24. März.
Beginn: freitags und samstags um 20 Uhr, sonntags um 17 Uhr
Karten für die M.A.T.- Aufführungen gibt es bei medienstatt, Unnaer Straße 50, bei Brennweite – Fraukes Fotostudio, Unnaer Straße 41 und unter Tel. 02373/1790980.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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