Blick zurück in die Anfänge des Stadtspiegels
Abschied nach 29 Jahren

Habe ich bei Interviews eigentlich immer so verbissen ausgesehen? Foto: Peter Gerber
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  • Habe ich bei Interviews eigentlich immer so verbissen ausgesehen? Foto: Peter Gerber
  • hochgeladen von Hans-Jürgen Köhler

Menden/Balve/Fröndenberg/Wickede. "Der Redakteur hat's schwör", sagt der Volksmund. Stimmt!

Das fing bei diesem Artikel schon mit der Frage an, ob er in der "Ich-Form" oder in der "Dritten Person" geschrieben werden sollte. Aber über mich selbst als "Hans-Jürgen Köhler" zu schreiben, das fand ich einfach blöd. Also ist das jetzt ein Beitrag
...
 über mich, der sich am Donnerstag nach mehr als 29 Jahren als Redaktionsleiter des Stadtspiegels Menden/Balve/Fröndenberg/Wickede in Richtung Ruhestand verabschiedet.

 Zeitsprung: Als ich im März 1990 nach Menden kam, wo der Stadtspiegel im obersten Dieler-Geschoss ansässig war, fand ich ein technisches Paradies vor: Es gab Computer! Zuvor hatte ich immer auf meiner eigenen Elektroschreibmaschine tippen müssen.
Nachteil. Es gab nur EINEN Computer für die ganze Redaktion, so dass wir uns bei der Arbeit abwechseln mussten. Und zu tippen gab's damals reichlich, denn sämtliche Manuskripte etc. kamen per Post herein oder wurden von unseren freundlichen Lesern handgeschrieben eingereicht.
Einige Zeit später bekamen wir dann den heiß ersehnten zweiten PC hinzu. Und noch etwas später dann sogar zwei Mäuse. War das ein Spaß, bis wir damit endlich umgehen konnten!
Bevor dann auch solch neumodernes Zeugs wie das Internet bei uns ankam, vergingen allerdings nochmals ein paar Jahre.

Aus heutiger Sicht ist das alles kaum vorstellbar, doch der Stadtspiegel erschien auch damals schon. Allerdings in Schwarzweiß.
Farbig wurde es dann im Frühjahr 1998, als erstmals eine zweite Ausgabe pro Woche erschien, nämlich am Sonntag.
Dummerweise gab es damals noch keine Digitalkameras, so dass wir tatsächlich auch mit meinen beiden privaten Polaroids arbeiten mussten. Hauptsächlich aber mit konventionellen Farbfilmen, die wir samstags in einem heimischen Fotolabor entwickeln ließen und dann ins Redaktionssystem einscannten.
Wenn ich dahin zurückdenke, dann ist seitdem in der Tat sehr, sehr viel Zeit vergangen. Eigentlich viel mehr als "nur" 29 Jahre. Die Digitalisierung hat zwischendurch einen Quantensprung bewirkt.

Doch viel wichtiger als die ganze Technik, über die ich hier viel geschrieben habe, war und ist das Menschliche. Denn ohne gute Teamarbeit läuft gar nichts!

(Die dazugehörige Glosse finden Sie HIER.

Autor:

Hans-Jürgen Köhler aus Menden (Sauerland)

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