Stadtspiegel-Kolumne von Seite
"Alexa, hör weg!"

Die aktuelle Diskussion über "Alexa hört mit" (ganz egal, ob und in welchem Umfang dies stimmen mag) hat mich auf etwas, das bei mir schon lange im Hinterkopf schlummerte, aufmerksam gemacht.

Ich denke zurück an die Zeit vor gut zwei Jahrzehnten, als Internet und Handys langsam, aber sicher zu Massenprodukten und Geräten des alltäglichen Lebens wurden. Wenn jemand damals den Auftrag bekommen hätte, dafür zu sorgen, dass ein Großteil der technisierten Menschheit künftig ständig - freiwillig!!! - ein Ortungsgerät tragen würde und einverstanden wäre, dass man seine/ihre Vorlieben, Aktivitäten, Fotos und persönliche Nachrichten registriert und zumindest teilweise analysiert und verwertet, dann hätte der den Job wohl dankend abgelehnt: "Unmöglich, keine Chance!"

Heutzutage ist ein Leben ohne Digitalisierung, Handys & Co nicht mehr denkbar - was ich persönlich absolut erschreckend finde. Vor allem, weil die Konsequenzen, der Preis, den man dafür unbewusst zahlt, fast niemandem mehr bewusst sind.

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