Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1
Cloud mit Bandsalat

Das "Weiße Album" der Beatles feierte in diesen Tagen seinen 50. Geburtstag.
Ehrlich gesagt, konnte ich damit noch nie allzu viel anfangen. Da sind ein paar Gassenhauer und Schmusesongs von Paul McCartney drauf und ein paar "interessante" Dinge von John Lennon. Teilweise ziemlich abschreckend für einen Dreizehnjährigen. Eigentlich fand ich nur "While my guitar gently weeps" von George Harrison wirklich gut.
Gekauft habe ich mir das Doppelalbum vor 50 Jahren nicht. Das brauchte ich auch nicht, denn mein Tischnachbar an der Penne war begeisterter Plattensammler und ich besaß den wohl ersten (oder zumindest einen der ersten) Stereo-Kassettenrekorder, der in Deutschland auf den Mark gekommen war. Ein klobiges Ding aus Holz und Metall, ohne Verstärker, ohne Lautsprecher, das nur mit Strom lief und Eingangs- und Ausgangsbuchsen für die Stereo-Anlage besaß.
Mein Nachbar und ich ergänzten uns gut. So kam es, dass ich schon sehr früh eine umfangreiche Kassettensammlung hatte.
Kassetten, wie soll ich's erklären, waren so etwas wie eine Cloud-Playlist - nur nicht virtuell, sondern mit echtem "Bandsalat".

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