Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1
"Den eigenen Tod im Blick"

Es muss nicht unbedingt eine bevorstehende Krankenhaus-OP sein, die die eigene Sterblichkeit - eines der am meisten verdrängten Themen der Menschen - in den Blickpunkt rückt. Es reicht - banal gesagt - auch schon das Rechenexempel, ob das Ersparte und die Rente für die erwarteten (= erhofften) Lebensjahre ausreichen wird.
Oder - ganz aktuell - die öffentliche Diskussion, dass per Gesetzesänderung jeder Deutsche automatisch zum Organspender wird, falls er dem nicht widerspricht.
Das jetzt entbrannte Für und Wider hat zumindest eines bewirkt: nämlich dass die Themen "Sterben" und "Organspende" nicht verdrängt, sondern ins Bewusstsein gerückt werden. Bei jedem!

Wobei ich persönlich allerdings finde, dass der Staat solche Dinge nicht per Gesetz regeln sollte. Wir haben hier schließlich keine Planwirtschaft. Und in einer Sozialen Marktwirtschaft gibt es andere Steuerungsfaktoren wie zum Beispiel wirtschaftliche Anreize.

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