Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1
Schrott-Boykott

Schade, dass ich "nur" ein "normaler" Redakteur und nicht bei einer Satire-Zeitung angestellt bin. Denn dann könnte ich mich bei diesem Thema so richtig austoben!
So darf ich mich nur leise wundern, was es mit diesem auf Facebook und WhatsApp kursierenden Kettenbrief zum Tankboykott wohl in Wirklichkeit auf sich hat.
Der Verfasser, der offenbar nicht nur Tankstellen boykottieren möchte, sondern auch Duden und Rechtschreib-Korrekturprogramme, ruft dazu auf, statt am nächsten Montag schon am Sonntag zu tanken.
Aha. Sollen wir dann die Brötchen und den Coffee-to-go auch schon am Sonntag kaufen? Und überhaupt: So würde der Umsatz ja nur von einem auf einen anderen Tag verschoben. Macht das Sinn? Nein, wohl eher Unsinn. Ein Schrott-Boykott!

Oder haben die Ölkonzerne diesen Brief selbst in Umlauf gesetzt, um das Konsumverhalten zu steuern? Sonntag, wenn die Autoschlangen vor den Zapfsäulen warten, schnell die Preise hochsetzen und sich eine goldene Nase verdienen.
(Satire Ende)

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