Radtour nach Schwerte: Die Senioren des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Fröndenberg-Menden nutzen das gute Frühlingswetter.

Manche Mühlen mahlen langsam; das gilt gottseidank nicht für die Fahrräder hier vor der Ohler Mühle.
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  • Manche Mühlen mahlen langsam; das gilt gottseidank nicht für die Fahrräder hier vor der Ohler Mühle.
  • Foto: Foto: M.Axmann
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Diesmal war es nur eine kleine ADFC - Gruppe von Radbegeisterten im Seniorenalter, die sich am Dienstag, dem 29.3., auf die Strecke begab. Gutes Wetter war eine willkommene Motivation: die Sonne schien vom hohen Himmel, und die Luft war angenehm frisch.
Von der Fröndenberger Radstation aus ging es zunächst einmal nach Halingen und weiter nach Hennen. Dabei waren nur leichte Steigungen im Weg. Aber warum fährt man eigentlich einen Hügel hinauf? – Ganz einfach: Weil er da ist!
Es kostet natürlich ein wenig Puste und Kraft, aber die verbrauchten Kalorien sind ein unschlagbarer Vorwand dafür, sie auf möglichst herzhafte und geschmackvolle Art wieder aufzufüllen. Dies geschah dann konsequenterweise in einer Bäckerei in Hennen, wo eine Kaffeepause gehalten wurde.
Danach waren dann auch die Lebensgeister wieder geweckt, um zur Ohler Mühle zu fahren, von wo aus bereits der Kirchturm von St. Viktor in Schwerte als Landmarke zu sehen war. Im Schatten dieses Kirchturms lag der Wendepunkt der Tour.
Der heilige Viktor ist zumeist als Schutzpatron der Stadt Xanten bekannt, der sich als Berufssoldat weigerte, den christlichen Glauben abzulegen. Er fiel gleichsam einem antiken Radikalenerlass zum Opfer und wird heute als Märtyrer von Katholiken und Orthodoxen gleichermaßen verehrt. Dass die Cappenberger Matrone Reinmod in Jahre 1032 das Tafelsilber verscherbelte und den Hof Schwerte dem Viktor – Stift in Xanten schenkte, tat der guten Laune der Radlergruppe keinen Abbruch. Im Gegenteil, es ist nur eine der vielen historischen Beziehungen zwischen dem Ruhrtal und dem Niederrhein, die den ADFC dazu bewogen hat, in dieser Saison vermehrt Wanderfahrten links des Rheines anzubieten.
Die nächste wird bereits am kommenden Sonntag, um 8 Uhr am Fröndenberger Bahnhof beginnen, wobei die Gruppe dann zunächst mit der Bahn nach Neuss fahren wird, um dort durch den ländlichen Niederrhein zwischen Neuss, Mönchengladbach und Krefeld zu radeln.
Mit der Bahn wollte jedoch noch niemand von Schwerte aus zurückfahren; das Wetter war gut, und die Kondition noch lange nicht ausgereizt.
Entlang der Bahnlinie fuhr man schließlich über Geisecke zurück nach Fröndenberg, nicht aber, ohne einen weiteren kleinen Zwischenstopp im Wasserschutzbereich an der Ruhr zu machen. Trotz 45 km in den Beinen – oder vielleicht gerade wegen dieser – waren alle am Ende bei bester Laune.
Die nächste Tour wird am 12.4.2011 stattfinden, und wieder von 11 – 16 Uhr. Die ADFC-Senioren hoffen dann wieder auf mehr Teilnehmer.

Autor:

Franz-Josef Knur aus Menden (Sauerland)

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