Auch die Waldbrandgefahr steigt
Schon jetzt Bäume in Menden gießen

Stadtförster Dirk Basse (r.) warnt vor der erhöhten Waldbrandgefahr.
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  • Foto: Uwe Petzold
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In den vergangenen Jahren hat die Stadtverwaltung Menden im Sommer darum gebeten, dass Bürgerinnen und Bürger den städtischen Bauhof und vor allem die Straßenbäume im Stadtgebiet unterstützen. Im Sommer.

Jetzt ist es gerade einmal April und die Bäume - egal ob im Wald oder an den Straßen - haben bereits mit Trockenheit zu kämpfen. Die Mitarbeiter des Mendener Baubetriebshofes MBB haben schon jetzt damit begonnen, Bäume im Stadtgebiet mit zusätzlichem Wasser zu versorgen. Das reicht allerdings nicht aus.
Daher bittet die Stadtverwaltung die Mendenerinnen und Mendener darum, die Bäume in der Stadt bereits jetzt zu gießen. Jeder Eimer Wasser hilft, damit man auch im Sommer noch im Schatten der Stadtbäume sitzen kann.

Viel zu trockener Waldboden

Auch Stadtförster Dirk Basse hat ein besorgtes Auge auf den viel zu trockenen Waldboden. Die ersten kleineren Flächenbrände hat die Feuerwehr bereits löschen müssen. „Es ist nicht nur die Trockenheit, sondern auch der aktuell starke Wind, der aus einem kleinen Funken schnell einen ausgewachsenen Waldbrand machen kann“, so Basse. Seit Beginn der Corona-Pandemie kämen zudem deutlich mehr Menschen in den Wald. „Es freut mich sehr, dass vor allem auch Eltern mit ihren Kindern Zeit in unseren Wäldern verbringen. Viele merken erst jetzt, wie schön es dort ist.“ Allerdings falle ihm auch auf, dass mit der gestiegenen Zahl der Waldbesucher auch der Müll im Wald zunehme. „Das mag jetzt nicht immer absichtlich sein. Schön wäre es aber schon, wenn jeder darauf achtet und seinen Müll entweder in den Mülleimern vor Ort entsorgt oder wieder mit nach Hause nimmt.“

Zigarettenkippen auf den Waldwegen

Ein besonderer Dorn im Auge sind ihm aber die zahlreichen Zigarettenkippen auf den Waldwegen. „Wir haben inzwischen die zweithöchste Warnstufe, was Waldbrandgefahr angeht.“ Daher der dringende Hinweis: Im Wald herrscht absolutes Rauchverbot. Und das aktuell mehr denn je. „Jeder Besucher ist im Wald gern gesehen und herzlich willkommen, aber bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur.“ So der abschließende Appell des Stadtförsters.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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