„Die Klinik ist technisch und personell gut ausgestattet“

Stellte sich den Fragen von Stadtspiegel und Lokalkompass: Dr. med. Aref Latif.
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  • hochgeladen von Roland Marzoch

Das St. Vincenz Krankenhaus hat einen neuen Chefarzt in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Zum Monatsanfang trat Dr. Aref Latif seinen Dienst an. Der 53-jährige in Afghanistan geborene Mendener studierte Medizin in Kabul und später in Frankfurt. Stadtspiegel/Lokalkompass traf den Chefarzt zum Interview.

Stadtspiegel: Dr. Aref Latif, wie kam der Wechsel von Brilon hier nach Menden zustande?

Dr. Aref Latif: „Ich war elf Jahre lang in Brilon in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe. Seit 1988 wohne ich schon in Menden und als die Anfrage kam, habe ich mich sehr gefreut. Mein Wunsch, wieder in meinem Wohnort zu arbeiten, hat sich erfüllt.“

Wie klappt die Zusammenarbeit mit dem Kollegium? Wurden Sie gut aufgenommen?

„Ich fühle mich hier sehr wohl und wurde auch gut von den Mitarbeitern empfangen. Die Klinik ist technisch und personell gut ausgestattet, das Team ist hochmotiviert, freundlich und arbeitet professionell. Damit sind alle Voraussetzungen für einen guten Start gegeben.“

Gibt es gewisse Schwerpunkte, auf die Sie besonderen Wert legen?

„Ein Schwerpunkt ist sicherlich die Minimal-invasive Chirurgie. Im gynäkologischen Bereich wollen wir in Zukunft auch die sogenannten Schlüssellochtechnik anwenden. Dabei wird mit einem möglichst kleinen Einschnitt operiert.
Mit modernster Technik bieten wir auch eine sanfte Gebärmutterentfernung an, dass heißt Entfernung der Gebärmutter durch Bauchspiegelung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die urogynäkologische Untersuchung. Wir wollen hier auch einen urodynamischen Messplatz etablieren. Natürlich werden wir auch den alt bewährten Service rund um Geburtshilfe weiterhin anbieten.Groß geschrieben wird bei uns auch die persönliche und individuelle Betreuung unserer Patienten.Vorsorglich bieten wir kleine Gruppen wie Schwangerschaftsgymnastik, Aufklärungsveranstaltungen und allgemeine Betreuung an. Wir nehmen uns noch richtig Zeit für die Patienten.“

Haben Sie neue Ideen, die Sie hier umsetzen möchten?

„Es gibt noch Einiges, was wir realisieren wollen. Unter anderem die Einrichtung eines Familienzimmers. Hier wäre dann eine individuell medizinische Betreuung in familiärer Atmosphäre möglich. Und auch mein erfolgreiches Geburtskonzept ‚Versorgung und Individualität‘ will ich in Menden einführen. Alles weitere wird sich mit der Zeit zeigen.
Ich habe noch einige Ideen, die ich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht preisgeben will.“

Autor:

Roland Marzoch aus Fröndenberg/Ruhr

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